Katastrophenschutz Südwestpfalz hilft in den Überschwemmungsgebieten

Katastrophenschutz Südwestpfalz hilft in den Überschwemmungsgebieten

Abgestimmt mit den örtlichen Wehrleitern und der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) unterstützt der Katastrophenschutz Südwestwestpfalz die vom Starkregen und Hochwasser besonders betroffenen Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz. 50 Einsatzkräfte mit Gerät und Material haben sich am späten Donnerstagnachmittag auf den Weg gemacht.
Archivbild Feuerwehr Pirmasens

Südwestpfalz/Hauenstein.15.7.2021/Werner G. Stähle. Insgesamt werde aus dem Landkreis mit zwölf Einsatzfahrzeugen, Schmutzwasserpumpen und Stromerzeugern sowie etwa 50 Einsatzkräften Hilfe geleistet, teilte die Landkreisverwaltung mit. Einsatzziel sei der Landesbereitstellungsraum in Emmelshausen.  „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen der Vermissten, aber auch bei den vielen Einsatzkräften, die in diesen Stunden für die Bürger Großes leisten“, so Landrätin Susanne Ganster, „wir stehen für weitere Hilfe zur Verfügung“.

Hilfe auch aus der Verbandsgemeinde Hauenstein
Auch die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Hauenstein beteiligen sich und sind bereits unterwegs, war zu erfahren (Stand 17 Uhr). Die „Fachgruppe Elektroversorgung“ des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsgruppe Hauenstein fährt mit fünf Helfern in den Bereistellungsraum nahe Koblenz.

Umgestürzte Bäume behindern Verkehr im Landkreis.
In der Südwestpfalz habe die anhaltend regnerischen Wetterlage zu aufgeweichten Böden geführt. In den letzten fünf Tagen seien aufgrund der anhaltend regnerischen Wetterlage beispielsweise in Wallhalben, an der K39 – Dahn-Reichenbach, in Schönau und bei Darstein Bäume auf Straßen gestürzt, schildert die Kreisverwaltung.

Hochwasserlage in der Südwestpfalz unkritisch
Die Hochwasserpegel in der Südwestpfalz blieben derzeit unbedenklich, teilte die Landkreisverwaltung am Donnerstagnachmittag mit: „Sowohl für die Hornbach als auch die Schwarzbach sind aufgrund der aktuellen Lage keine erhöhten Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.“ Dennoch rät Landrätin Susanne Ganster aufmerksam zu bleiben.


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