Fünf Innovationen stehen im Finale des NEO2021

Am 26. November präsentiert die TechnologieRegion Karlsruhe herausragende Beispiele für die Transformation von Unternehmen. Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ist mit 20.000 Euro dotiert. Die nominierten Projekte werden im Rahmen der Preisverleihung am 26. November präsentiert.

Karlsruhe.28.7.2021/TRK. Die Megatrends unserer Zeit wie Klimaschutz, Digitalisierung oder Individualisierung stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Nachhaltigkeit wird zunehmend ein gesellschaftlicher Auftrag für Unternehmen. Die Corona-Pandemie bedeutet tiefgreifende Einschnitte und hat die digitale Transformation weiter beschleunigt. Globale Lieferbeziehungen wurden auf den Prüfstand gestellt. Immer kürzere Innovationszyklen, Nachhaltigkeitsimperativ, intelligent vernetzte Systeme und Prozesse sowie die damit verbundenen enormen Informations- und Datenflüsse bedeuten für viele Unternehmen einen Paradigmenwechsel. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss die Treiber des Wandels als Chance nutzen, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Vielen Unternehmen ist dies bereits in beeindruckender Weise mit einem hohen Maß an Veränderungsfähigkeit gelungen – von innovativen Technologien, über erfolgreiche Prozess- und Produktinnovationen, neue Wertschöpfungs- und Lieferketten bis hin zu disruptiven Geschäftsmodellen. Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) möchte mit ihrem diesjährigen Innovationspreis herausragende Beispiele für Transformation in Unternehmen auszeichnen

Um den mit 20.000 Euro dotierten Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe konkurrieren folgende Innovationen:

Assistenzsystem XTEND
Das Assistenzsystem XTEND des Fraunhofer IOSB-INA F&E aus Lemgo stellt auf verschiedenen Devices wie etwa Datenbrille, Smartphone, Tablet oder Augmented-Reality-Projektion digitale Informationen in physischer Umgebung bereit. Das System unterstützt insbesondere gering qualifizierte und kognitiv eingeschränkte Menschen bei Arbeitsprozessen in zunehmend komplexer werdenden Umgebungen. XTEND leitet zum Beispiel durch Produktionsvorgänge, indem es relevante Texte, Grafiken oder Videosequenzen zu einem Produktionsschritt direkt auf den Arbeitsplatz projiziert.

Hybrid-Fluggerät h-aero.
Das nachhaltige Fluggerät h-aero von Hybrid-Airplane Technologies GmbH aus Baden-Baden kombiniert die physikalischen Prinzipien von Flugzeug, Hubschrauber und Ballon. Dank einer mit Helium gefüllten Gaszelle kann es senkrecht starten, in der Luft schweben und sich drehen. Der Universalflieger besitzt also die Agilität einer Drohne, ist dabei aber fast lautlos, bezieht über Solarzellen komplett erneuerbare Antriebsenergie und darf über Menschenmengen fliegen. h-aero kann IT-Nutzlasten transportieren und beispielsweise als niedrig fliegender Pseudosatellit zur Verstärkung von Signalen oder zum Datensammeln eingesetzt werden.

Pneumatischer Düngerstreuer RAUCH AERO 32.1
Der pneumatische Düngerstreuer RAUCH AERO 32.1 der Sinzheimer RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH nutzt Umgebungsdaten aus Sensoren, Drohnen und Satelliten für einen effizienteren Umgang mit Stickstoff-Düngern: Je nach Beschaffenheit einzelner Ackerstellen spart er manche Flächen fast aus, andere berücksichtigt er stärker. So soll vermieden werden, dass mehr Dünger verteilt wird, als die Pflanzen aufnehmen können – und deshalb Nitrat ins Grund- und Trinkwasser gelangt. Zudem sinkt der Energieverbrauch bei der Düngerproduktion, weil weniger Dünger benötigt wird.

Neue Werkstoffe für Metall 3D-Druck
Die neuen Werkstoffe für den Metall 3D-Druck der Rosswag GmbH in Pfinztal tragen dazu bei, die disruptive Technologie breitflächig in der Industrie anzuwenden. Das additive Fertigungsverfahren bietet zusätzliche Gestaltungsfreiheit bei der Optimierung von Bauteilen, jedoch gibt es hier noch viel weniger Werkstoffe als in herkömmlichen Produktionsprozessen. Dank seiner weltweit einzigartigen Inhouse-Prozesse – von der Metallpulver-Produktion bis zur Werkstofferprobung – konnte Rosswag in den letzten Jahren über 40 verschiedene Werkstoffe für den Metall 3D-Druck qualifizieren.

Antikollisionssystem Yardeye
Das Antikollisionssystem Yardeye der Karlsruher Yardeye GmbH ermöglicht sichere Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Container-Terminals. Mittels Funk- und Sensortechnik lokalisiert es Personen und Fahrzeuge in Echtzeit und berechnet für automatisierte Containerkräne den kürzesten Weg an ihnen vorbei. Das schafft mehr Sicherheit und höhere Wertschöpfung beim Be- und Entladen, da die Personen den Arbeitsbereich während des automatisierten Kranbetriebs nicht mehr verlassen müssen.

Die Jury des NEO2021
Die Experten-Jury aus Forschung, Verwaltung, Wirtschaft und Lehre hatte keine leichte Aufgabe. Sie durfte unter elf hochkarätigen Bewerbungen, die es in die zweite Runde des NEO2021 geschafft hatten, fünf Finalistinnen und Finalisten auswählen.
Michael Englert (ITK Engineering GmbH), Dr. Guido Glania (Industrie- und Handelskammer Karlsruhe), Prof. Dr. Thomas Hirth (Karlsruher Institut für Technologie), Matthias Hornberger (KIZOO Technology Capital GmbH und CyberForum e.V.), Prof. Dr. Steffen Kinkel (Hochschule Karlsruhe), Claus Mayer (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg), René Ohlmann (ADDI-DATA GmbH), Silvia Palka (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und ClusterAgentur Baden-Württemberg) sowie Prof. Dr.-Ing. Stephan Schenkel (DHBW Karlsruhe).

Laurentiushof in Birkweiler neu eröffnet

Der Laurentiushof in Birkweiler ist seit diesem Wochenende unter neuer Leitung wieder geöffnet. Lara Sommer und Maximiliam Schocke freuen sich auf viele nette Gäste
Bild: Eröffnungsbesuch im Laurentiushof. V.l.n.r: Nina Ziegler (Geschäftsführerin SÜW Landau-Land), Torsten Blank VG-Bürgermeister, Lara Sommer, Maximilian Schocke. Foto: ldl

Birkweiler.25.7.2021/./ldl/hi. Als am Montag vergangener Woche Verbandsgemeinde-Bürgermeister Torsten Blank zusammen mit Nina Ziegler, Geschäftsführerin Südliche Weinstraße Landau-Land, die neuen Betreiber des Laurentiushofs, Lara Sommer und Maximilian Schocke besuchten, um sie in Landau-Land willkommen zu heißen, war noch nicht alles an seinem Platz. Lampen lagen noch auf den Betten, Kabel hingen aus den Wänden, Elektrogeräte fehlten. Von Dekoration noch keine Spur.

Bereits am Freitagabend aber erstrahlte der St. Laurentiushof dann in neuem Glanz. Innerhalb von nur vier Wochen wurden hier alle 13 Zimmer komplett renoviert und neu eingerichtet. Der Hof neu möbliert und die Küche auf den Kopf gestellt.

Bei einem kurzen Einblick und einer kleine Kostprobe überzeugten sich Bürgermeister Blank und Nina Ziegler vom Ergebnis.

Südpfalz aktuell wünscht alles Gute und viele nette Gäste.

Ein neuer Stadteingang für Landaus Südwesten: Entwicklung des ehemaligen Hofmeister-Areals.
Grundsteinlegung für Wasgau-Markt und 60 Wohnungen

Gemeinsam mit der Firma WASGAU feierten Stadt und Hornbach Baubeginn für den neuen Lebensmittelmarkt auf dem früheren Hofmeister-Areal im Landauer Süden. Der WASGAU-Markt mit rund 2.100 Quadratmetern Verkaufsfläche soll bereits im Frühjahr kommenden Jahres eröffnen. Außerdem will Hornbach auf dem Gelände auf der Wollmesheimer Höhe mehr als 60 Wohnungen bauen.
Bild: Bei der Grundsteinlegung wird eine kupferne Zeitkapsel einbetoniert. Bestückt mit tagesaktuellen Zeitdokumenten. (v.l.n.r.: Peter Hornbach, Thomas Hirsch, Ambroise Forssmann). |cmc-hi

Landau.26.6.2021/hi. Frisch aus dem Drucker kam die Teilbaugenehmigung, die Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch bei der Grundsteinlegung am Donnerstag an Peter Hornbach, den Vorstandsvorsitzenden der Adrienne und Otmar Hornbach-Stiftung, überreichte. Besser hätte das Timing gar nicht sein können.

Zur offiziellen Feier begrüsste Peter Hornbach eine Schar illustrer Gäste. Landaus OB Thomas Hirsch und Fraktionsvorsitzende der im Stadtrat vertretenen Parteien waren gekommen. Ebenso der komplette Vorstand der Wasgau AG mit Ambroise Forssman-Trevedy (Vorstandssprecher), Elisabeth Promberger und Frank Grüber, und der Vorstandsvorsitzende der VR Bank SÜW-Wasgau, Marco Kern. Die Landauer Projektgesellschaft für die geplante Wohnbebauung, Fuimo, war vertreten durch die beiden Geschäftsführer Robin Fuchs und Georg Schreiner.

OB Thomas Hirsch übergibt Baugenehmigung an Peter Hornbach. (v.l.n.r.) Thomas Hirsch, Peter Hornbach, Ambroise Forssmann, Elisabeth Promberger, Frank Grüber

Ein langer und beschwerlicher Weg
Für ihn und die Adrienne und Otmar Hornbach-Stiftung sei es ein besonderer Tag, so Peter Hornbach, dass nun endlich auch in Landau ein Wasgau-Markt entstehe. Schon seit Otmar Hornbach 2002 Mehrheitsaktionär der Wasgau AG wurde, habe es viele Gespräche mit den jeweiligen Oberbürgermeistern gegeben über die Ansiedlungsmöglichkeit eines Wasgau Frischemarktes. „Bis dahin war es ein langer und beschwerlicher Weg, der nun vom Erfolg gekrönt wird. Gerade auch als Familie sind wir begeistert, dass wir jetzt beim nunmehr fünften Frischemarkt wieder in gewohnt enger Partnerschaft mit der Wasgau AG zusammenarbeiten. Vor allem an diesem schönen Platz in Landau. Ich bin mir sicher, dass hier ein ganz besonderer Standort entsteht. Durch seine nachhaltige Bauweise wird er ein Zeichen setzen und die zu Recht hohen Erwartungen der Kunden erfüllen“.

OB Thomas Hirsch: „Städtebaulich bedeutsamer Standort mit Scharnierfunktion zwischen bestehender Siedlung und neuem Stadtteil“
Ein glücklicher, ein historischer Tag für die Stadt Landau, wie OB Hirsch bei der Grundsteinlegung betonte: „Das frühere Hofmeister-Areal ist ein städtebaulich bedeutsamer Standort, der den westlichen Stadteingang prägt und später einmal eine wichtige Verknüpfungsfunktion zwischen bestehender Siedlung und dem neuem Stadtteil Landau-Südwest übernehmen wird“, machte er deutlich. „Statt einer städtebaulichen »Wunde«, die schlimmstenfalls durch den Wegfall der Firma Hofmeister an dieser Stelle entstanden wäre, freuen wir uns jetzt auf ein modernes Großprojekt, das perfekt zu unserer Siedlungsentwicklung im Südwesten passt, das neue, auch sozial geförderte Wohnungen schafft, die Nahversorgung im Südwesten verbessert, ökologische Aspekte mit im Blick hat – und das gesamte Areal weiter aufwerten wird.“

Die Hornbach-Stiftung hatte das fühere Hofmeister-Gelände gekauft und die Planung in enger Abstimmung mit der Stadt entwickelt. Die Projektgesellschaft wird nun mehr als 60 Wohnungen in sechs drei- bis viergeschossigen Gebäuden errichten. Alle Dächer – auch das des neuen Wasgau-Markts – sollen begrünt werden, um möglichst klimagerecht und klimaangepasst zu bauen. Die für das Wohnen erforderlichen Stellplätze sollen oberirdisch sowie in einer Tiefgarage untergebracht werden.

Eröffnung geplant für März 2022
Wasgau-Vorstandssprecher Ambroise Forssmann-Trevedy weckte kulinarische Vorfreude, als er das geplante Marktkonzept skizzierte. Die Eröffnung ist für März 2022 geplant. Dann könnten sich die Kunden auf ein gleichermaßen breit gefächertes wie kreatives Vollsortiment freuen. Insbesondere mit Produkten aus der direkten Nachbarschaft. Hinzu kämen eine Vielzahl von in traditioneller Handwerkskunst hergestellter hochwertiger Produkte aus der konzerneigenen Wasgau-Metzgerei und Bäckerei. In der großzügig bemessenen Wein-Abteilung werde sich zudem gerade auch die Vielfalt der umgebenden Weingüter widerspiegeln. „Darüber hinaus planen wir derzeit bereits intensiv weitere Highlights, die den Einkauf unserer künftigen Kunden zu einem echten Erlebnis werden lassen“.

Daten zum Wasgau Markt Projekt
Das Grundstück ist ca. 9.800 qm groß. Für die Wohnbebauung gibt es  weitere 6.150 qm.
Die Verkaufsfläche des Marktes ist 2.065 qm bei einer überbauten Fläche von 3.170 qm.
Neu im Baukonzept sind 88 überdachte Parkplätze. Ideal im heißen Sommer und bei Regen.
Insgesamt stehen den Wasgau Kunden 140 Parkplätze zur Verfügung.

Eine Ladestation für zunächst zwei Elektroautos und zahlreiche Fahrradständer befinden sich vor dem Eingang. Die E-Ladestation ist erweiterbar auf bis zu sechs Fahrzeuge.

Die Dächer des Marktes und der überdachten Parkplätze werden intensiv und extensiv begrünt und dienen auch der Regenwasser-Rückhaltung.

Eine Rigole (unterirdisches Auffangbecken) mit einem Fassungsvermögen von 238 Kubikmeter liegt unter der Parkplatzüberdachung zur dosierten Einleitung des Oberflächenwassers in den städtischen Mischkanal.

Das Investitionsvolumen für Grundstück, Straßenbau, Gebäude und Technik beträgt rund 11 Millionen Euro. Der Markt soll im Januar 2022 zur Einrichtung und Warenbestückung an die Wasgau AG übergeben werden.

öko lokal – Grüner Strom für Annweiler und das Trifelsland

Wer zum grünen Stromtarif öko lokal der Annweiler Stadtwerke wechselt, bezieht zu 100 Prozent echten Ökostrom aus regenerativen Energiequellen. Aus Sonne, Wind, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse. Die Besonderheiten des Tarifs sind neben den Ökostromrichtlinien dessen regionale Erzeugung.
Mindestens die Hälfte der grünen Energie kommt nämlich bei öko lokal sogar direkt aus der Nachbarschaft. Aus maximal 50 Kilometer Umkreis von Annweiler. Nur der restliche Anteil ist noch aus überregionalen Wasserkraftwerken.
Die Stadtwerke selbst haben alle ihre Verbrauchsstellen auf den neuen Tarif öko lokal umgestellt.
Auch an den E-Ladestationen in der Trifelsstadt wird Ökostrom getankt.
Bild: Hier wird grüner Strom für öko lokal erzeugt: Werkdirektor Reiner Paul und der Meister vom E-Werk, Sebastian Stuhlfauth, inspizieren auf dem Steiger die werkseigene Photovoltaik-Anlage. Foto: cmc-hi

Annweiler.18.6.2021/hi. Die Stadtwerke Annweiler bieten den Stromverbrauchern in Annweiler und im Trifelsland ab sofort mit öko lokal einen Tarif an, bei dem ein Großteil der grünen Energie sogar aus der Nachbarschaft kommt. Aus regenerativen Stromquellen im Umkreis von 50 km um Annweiler.

„Mit diesem außergewöhnlichen, nicht alltäglichen Angebot, kann jeder bei uns in Annweiler und im Trifelsland die Energiewende vor Ort mitgestalten und so zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Heimat mit beitragen“, erklärt Reiner Paul, Werkdirektor der Stadtwerke Annweiler.

Ökostrom tanken
Die Stadtwerke selbst haben alle ihre Stromverbrauchsstellen auf grünen Strom umgestellt.  Auch an den  Ladesäulen für E-Autos im Stadtgebiet wird Ökostrom getankt. „Gerade hier kommt die Energiewende vor Ort voll zu Geltung. Der Strom wird lokal bei uns erzeugt, als öko-lokal-Strom an die E-Ladestationen geliefert und damit die Elektroautos betankt, die dann ohne CO2 Ausstoß die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im Trifelsland gewährleisten.

Stromtarif öko lokal. 100 Prozent grüner Strom
Wer zum grünen Stromtarif öko lokal der Annweiler Stadtwerke wechselt, bezieht zu 100 Prozent echten Ökostrom aus regenerativen Energiequellen. Aus Sonne, Wind, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse.

Die  regenativen Erzeugungsanlagen haben ihren Standort überwiegend im 50-Kilometerumkreis von Annweiler. Dazu Werkdirektor Reiner Paul: „Ich bin guter Dinge, dass sich in absehbarer Zeit auch in unserer Verbandsgemeinde Anneiler Photovoltaik-Erzeugungsanlagen mit mindestens 100 kWh finden, die dann ebenfalls für die Lieferung von öko lokal Strom mit heran gezogen werden können“.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom
„Hier verhält es sich ähnlich wie mit dem Begriff Bio“, erklärt Paul, „man muss als Verbraucher schon näher hinschauen, was hinter einem Produkt steckt. Bei vielen auf dem Markt anzutreffenden Ökostromprodukten stammen die benötigten Ökostromzertifikate nämlich nicht aus lokalen regenerativen Quellen, sondern mehrheitlich aus Anlagen mit Standorten in skandinavischen Ländern. Überwiegend aus großen Offshore-Windkraftanlagen“.

Dies bedeute im Umkehrschluss, so der Stadtwerke-Chef weiter, dass mit diesem Ökostrom letztlich nicht die Energiewende bei uns vor Ort noch in Deutschland unterstützt werde, „sondern lediglich, dass die Betreiber dieser Anlagen noch ein kleines Zubrot über den Verkauf von Ökostromzertifikaten dazu verdienen“.

Regionale Ökostrom-Erzeugung durch TÜV überwacht
Bei öko lokal habe man die Gewissheit, dass mindestens die Hälfte des Ökostroms auch tatsächlich regional und regenerativ erzeugt wurde, betont Paul: „Dies wird vom TÜV Rheinland permanent überwacht“.

55,7 % Stromanteil aus erneuerbaren Energien bei den Stadtwerken Annweiler ist überdurchschnittlich (linker Kreis). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 38,2 % (rechter Kreis).

Günstiger Öko-Stromtarif
Die Mehrkosten für öko lokal Strom gegenüber herkömmlichen Strom belaufen sich auf nur 0,0042 Euro brutto je Kilowattstunde. Oder anders ausgedrückt: für einen 3-Personen-Haushalt belaufen sich die Mehrkosten auf allenfalls 1 Euro pro Monat.

Mit Stromtarif öko lokal regionale Umweltprojekte fördern
Reiner Paul: „Es wäre schön, wenn möglichst viele Verbraucher von dem neuen Tarif-Angebot der Stadtwerke Gebrauch machen und so einen positiven Beitrag für unsere Region leisten“. Ein Teil der Mehrkosten fließe in die Förderung regionaler Umweltprojekte. Ein weiterer Teil gehe an die Anlagebetreiber, damit der Anreiz zur lokalen Stromerzeugung weiter gesteigert werden könne.

Mehr Informationen zu öko lokal, den regenerativen Stromerzeugungsanlagen und den Möglichkeiten der Umstellung auf den öko lokal Strom der Stadtwerke findet man hierhttps://www.stadtwerke-annweiler.de/oekostrom

Kontakt
Kundencenter Stadtwerke AnnweilerÖffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr und montags 14-18 Uhr sowie dienstags donnerstags 14-16 Uhr.
Tel. 06346/3009-0. eMail info@stadtwerke-annweiler.de

Wer umstellen will auf Grünen Strom, wechselt in den Tarif öko lokal.

Ökostrom tanken
Viele Jahre lang haben sich die deutschen Autohersteller mit der Elektromobilität schwergetan. Ihre Innovationskraft beschränkte sich in der Regel darauf, eine Batterie samt Elektromotor in einem als Verbrenner konzipierten Fahrzeug zu verbauen. Erst im Jahr 2020 begann sich das Blatt zu wenden. Auf dem Markt sind inzwischen eine Vielzahl von Elektroautos für unterschiedliche Ansprüche.

Es gibt genug Menschen, die einfach nur einen günstigen Zweitwagen für Kurzstrecken möchten. Hohe Reichweiten oder Ladegeschwindigkeiten spielen hier nur eine untergeordnete Rolle.

Für jemanden, der beispielsweise täglich nur 20 bis 30 Kilometer zur Arbeit pendelt, sind Reichweiten 200 bis 300 Kilometer ausreichend.

Für diejenigen, bei denen nur ein einziges Auto im Haushalt ist, empfiehlt sich die Alltagsreichweite 300 bis 400 Kilometer. Damit kann man bei Bedarf auch mal längere Strecken fahren.

Wem das immer noch zu wenig Reichweite ist, der kann zu stärker batteriebetriebenen Fahrzeuge greifen. Stolze 400 bis 500 Kilometer sind realistisch.



Landauer Wochenmarkt ab sofort auch donnerstags

Der Landauer Wochenmarkt „Rund um den Luitpold“ findet ab sofort donnerstags von 9 bis 14 Uhr auf dem Rathausplatz statt, teilt die Stadtverwaltung mit. Bild: Landauer Donnerstagsmarkt „Rund um den Luitpold“. Quelle: Stadt Landau

Landau.16.6.2021/LD/hi. Das Einkaufsgeschehen auf dem gut frequentierten Landauer Wochenmarkt ein bisschen entzerren: Das war die Hauptidee des Wochenmarkts „Rund um den Luitpold“, der Ende 2020 in der Südpfalzmetropole Premiere feierte. Mittlerweile hat sich die kleinere Donnerstagsausgabe des „regulären“ Wochenmarkts etabliert. Wie das städtische Büro für Tourismus (BfT) jetzt mitteilt, wird der Markt auch weiterhin fortgesetzt. Ab sofort mit neuen Sommer-Öffnungszeiten: donnerstags von 9 bis 14 Uhr.

„Rund um den Luitpold“ findet, wie der Name schon sagt, auf dem Rathausplatz statt. Mit einer Auswahl der bekannten Marktbeschicker. Auch warmes Essen „auf die Hand“ ist donnerstags zu haben. Sehr beliebt bei den Marktbesuchern. Der „reguläre“ Wochenmarkt findet vorerst weiter dienstags und samstags von 7 bis 14 Uhr auf dem Alten Messplatz statt.

Bauprojekt Wollmesheimer Höhe.
Wasgau-Frischemarkt und 60 Wohnungen.
Demnächst Spatenstich.

Die neu gegründete Projektgesellschaft Wasgau Quartier GmbH & Co. KG hat den Zuschlag erhalten und das Grundstück hinter dem neu entstehenden Wasgau-Frischemarkt und der angrenzenden Parkfläche gekauft. Auf dem einstigen Hofmeister-Gelände auf der Wollmesheimer Höhe baut die Wasgau Quartier insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit über 60 Wohnungen. Darunter zwei  Wohnhäuser, die künftig als geförderter Wohnraum genutzt werden. Bild: Modell. Architekturbüro KUBUS Wetzlar/Architekt Frank Kirschthaler

Landau.16.6.2021/vrb/hi. Die Adrienne und Otmar Hornbach-Stiftung hat einen Investor gefunden für die Wohnbebauung auf dem einstigen Hofmeister-Gelände an der Wollmesheimer Straße in Landau: Die Projektgesellschaft Wasgau Quartier ist eine gemeinsame Gründung von Architekt Robin Fuchs, Inhaber der Fuimo GmbH (Landau), und der VR Immobilien GmbH (Bad Bergzabern).

Zusammen realisieren sie insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit über 60 Wohnungen. Darunter zwei Wohnhäuser, die künftig als geförderter Wohnraum genutzt werden. Mit dem Baubeginn für die Wohngebäude ist demnächst zu rechnen, sodass die Wohnungen Mitte bis Ende des Jahres 2023 fertiggestellt werden können.

„Entscheidend für uns war, dass wir Investoren finden, denen die regionale Förderung und Entwicklung ebenso am Herzen liegen wie unserer Stiftung. Wir legen Wert darauf, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die langfristige Lösungen entwickeln und die der Breite der Gesellschaft dienen“, betont Stiftungsvorstand Peter Hornbach.

Areal Wasgau-Markt naturnah gestalten
Was den Wasgau-Markt und die angrenzenden Parkplätze angeht, ist eine naturnahe Gestaltung vorgesehen, die unter anderem begrünte Dachflächen vorsieht und sich dadurch in Umgebung und Landschaft integriert. An derartig nachhaltigen Gesichtspunkten will auch Architekt Robin Fuchs zusammen mit der VR Immobilien GmbH anknüpfen: „Unser Ziel ist es, architektonisch hochwertige Wohnhäuser zu schaffen, die sich harmonisch in die Neugestaltung des Stadteingangs einfügen“.

Nach dem architektonischen Gestaltungsleitfaden, der vom Architekten Frank Kirschthaler in Abstimmung mit der Stadt Landau erarbeitet wurde, wird in den nächsten Wochen der Entwurf der Wohnhäuser  weiterentwickelt und danach umgesetzt.

Bezahlbarer und ansprechender Wohnraum
Der Standort könnte nicht besser sein: Stadtgebiet und Umlandgemeinden sind in wenigen Minuten mit dem Auto erreichbar und auch eine Anbindung an Radwege ist vorhanden. Zudem wird attraktiver Wohnraum immer knapper. „Es freut uns sehr, dass wir mit diesem Projekt bezahlbaren und gleichzeitig ansprechenden Wohnraum für die Menschen vor Ort verwirklichen können.

VR Bank: „Leisten nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag“
„Indem wir neuen, und insbesondere auch sozialen Wohnraum errichten, leisten wir als regional verwurzelte Genossenschaftsbank einen dauerhaften und nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag“, legt Marco Kern, Vorstandsvorsitzender der VR Bank SÜW-Wasgau, dar. Für die Bank sei das ein weiteres großes Bauprojekt, das – neben der Gestaltung der neuen Geschäftsstelle und Wohngebäude in Landau – auf Wollmesheimer Gemarkung realisiert wird.

Produktdesign 2021. Designpreis Rheinland-Pfalz.
Aufruf zur Teilnahme. Bewerbungsfrist läuft bis 16. Juli

Die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung Südpfalz ruft Unternehmen in der Region dazu auf, sich an dem aktuell ausgeschriebenen Designpreis Rheinland-Pfalz zu beteiligen. Teilnehmen können Unternehmen, Handwerksbetriebe, Designbüros sowie Designerinnen und Designer. Archivbild: Einer der Designpreise 2019. Projekt „fän“.

RLP/SÜW.6.6.2021/KV/hi. Der Designpreis wird vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium ausgelobt. Durchgeführt wird er von der Handwerkskammer Koblenz in Kooperation mit dem Designforum Rheinland-Pfalz (descom).

Gesucht werden innovative Serienprodukte aus Industrie und Handwerk. Gestaltet von Profis und Nachwuchstalenten von Hoch- und Fachschulen sowie aus den Handwerksbetrieben.
Vergeben werden Designpreise und Auszeichnungen im Bereich Produktdesign.
Voraussetzung für eine Teilnahme am Wettbewerb ist ein Bezug zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

Die Bewerbungsfrist endet am 16. Juli.

Alle Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen sind hier abrufbar.

Zielsetzung und Hintergrund
Der Wettbewerb für Produktdesign ist eine mittelstandspolitische Maßnahme der Wirtschaftsförderung. Die Auszeichnung würdigt herausragende Designleistungen und soll das Bewusstsein für beispielhaftes Design stärken sowie die Leistungsfähigkeit der rheinland-pfälzischen Unternehmen und Designer in ihrer ganzen Breite dokumentieren.
Ausgezeichnet werden hervorragend gestaltete Serienprodukte der Industrie und des Handwerks. Bei der Umsetzung innovativer Ideen in Produkte und bei der Vermarktung konkurrenzfähiger Produkte steht das Design an vorderster Stelle.In einem Markt, der heute stark mit technisch und funktional gleichartigen Angeboten besetzt ist, behaupten sich letztendlich nur solche Produktentwicklungen, deren herausragende Produkteigenschaften durch Form, Farbe, Material, Funktion, Signifikanz und Umweltverträglichkeit bestimmt werden.

Information descom
Das Designforum Rheinland-Pfalz präsentiert die Designlandschaft im Bundesland, bietet Veranstaltungen zur Vernetzung und Weiterbildung und informiert über Events und Maßnahmen von aus der Politik sowie von Designintiativen und Verbänden – regional und bundesweit. 

descom agiert als Designinitiative an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Designschaffenden und versteht sich nicht als Vertreter einer einzelnen Interessensgruppe. Der Kontakt zu verschiedenen Interessensvertretern wie Berufsverbänden oder Designzentren wird als kooperierender Partner gepflegt.

descom ist ein Geschäftsbereich der IMG Innovations Management GmbH und sitzt seit 2016 in der Handwerkskammer Rheinhessen. Die Verbindung zu Ministerien, (Design-) Institutionen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und die unmittelbare Nähe zu Designern und kleinen und mittleren Unternehmen gewährleistet einen guten Austausch und ein weitläufiges Netzwerk.Kontakt: Telefon: 06131/9992-796. E-Mail: redaktion@descom.de

Innovationswettbewerb SUCCESS 2021.
Aufruf zur Teilnahme. Bewerbungsfrist läuft bis 31. Juli

Die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung Südpfalz ruft Unternehmen in der Region dazu auf, sich an dem aktuell ausgeschriebenen landesweiten Wettbewerb SUCCESS 2021 zu beteiligen. Teilnehmen können Unternehmen, die innovative neue Produkte, Verfahren, technologieorientierte Dienstleistungen oder anspruchsvolle  IT-Vorhaben entwickelt haben und damit bereits auf dem Markt erfolgreich sind. Bild: ISB Mainz

RLP/SÜW.6.6.2021/KV/hi. Der Wettbewerb SUCCESS 2021 wird von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ausgerichtet. Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium zeichnet die ISB besonders zukunftsweisende Ideen und Innovationen mit Einzelprämien von bis zu 15.000 Euro aus.

Die Bewerbungen werden von einer Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen, des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie der ISB, bewertet. Sie werden im Oktober 2021 im feierlichen Rahmen gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zudem wird in diesem Jahr eine ebenfalls mit 15.000 Euro dotierte Sonderprämie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Mittelstand“ vergeben.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli.

Alle Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen sind hier abrufbar.

Hintergrund
Neue Verfahren, Produkte und Dienstleistungen bieten Alleinstellungsmerkmale und sind damit unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Die ISB zeichnet deshalb auch 2021 wieder erfolgreiche Innovationen rheinland-pfälzischer Unternehmen aus.

Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Prämierung der eingereichten Innovationsvorhaben sind der jeweilige Innovationsgrad sowie die bereits erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung, die mit Hilfe der bereits erreichten Umsatzerlöse darzulegen ist.

Teilnehmen können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Rheinland-Pfalz, die nach der aktuellen KMU-Definition weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigen und einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro erreichen.

Abdullah am Rathausplatz Annweiler.
Arabischer Lebensmittel-Laden neu eröffnet.

In guter Tradition gratulierte der Vorstand von Zukunft Annweiler mit Blumen zur Neueröffnung am 1. Juni. Der Annweilerer Abdullah Adla aus Syrien lebt seit 18 Jahren in Deutschland. Seit März dieses Jahres ist er Mitglied im Verein Zukunft Annweiler. Jetzt belebt er mit einem kleinen arabischen Lebensmittel-Laden den Rathausplatz. Im früheren Vereinsbüro in der Hauptstrasse 24.

Bild: Zukunft Annweiler gratuliert zur Neueröffnung. (v.l.n.r.)Abdullah Adla, Anna Botham-Edighofer, Michael Schindler, Walter Herzog.

Annweiler.4.6.2021/hi. Schon lange vor der syrischen Flüchtlingswelle kam Abdullah als selbständiger Kaufmann nach Deutschland. Vor 18 Jahren war sein Geschäft zunächst in Berlin und Hannover als Import-Export von Gebrauchtwagen und Autoverwertung. In 2011 holte er dann seine Ehefrau mit den beiden Kindern nach Deutschland. Seine erwachsenen Söhne sind in fester Arbeit.

Nachdem die Mieträume am Rathausplatz, neben der Altstadt Weinstube, frei geworden waren, entschied sich Abdullah, hier in bester Lage in der Annweiler Innenstadt, ein Einzelhandelsgeschäft mit arabischen Spezialitäten zu betreiben.

Südpfalz aktuell wünscht viel Erfolg und zufriedene Kunden.

Ohne Mehrpreis.
Hauensteins Elektrizitätsversorger liefert ab Mai Ökostrom

Hauensteins kommunaler Versorger, Energie- und Bäderbetrieb, liefert ab 1. Mai dieses Jahres ausschließlich Ökostrom. Das gaben gestern Ortsbürgermeister Michael Zimmermann und Werkleiter Martin Pfeifer bekannt. Den Abnehmern entstünden keine Mehrkosten. Wer bereits wahlweise umweltfreundliche Elektrizität beziehe und bereit war, dafür einen Aufpreis zu bezahlen, genieße eine Preissenkung.
Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen, die eine Wallbox (=häuslicher Ladeanschluss, die Red.) installieren, könnten künftig ohne Einschränkung alle KfW-Fördermittel in Anspruch nehmen, die Ökostrom voraussetzen.
Im Bild: Hauensteins Ortsbürgermeister Michael Zimmermann (links) und Werkleiter Martin Pfeifer präsentieren das Ökostromzertifikat. Foto: W. G. Stähle.

Hauenstein.23.4.2021/Werner G. Stähle. „Nachhaltigkeit ist in aller Munde, und wir wollen etwas für das Klima tun“, betonte Ortsbürgermeister Zimmermann. Werkleiter Pfeifer habe Möglichkeiten aufgetan, um  zu 100 Prozent echten Ökostrom zu beziehen. Es sei kein „durch Norwegen gewaschener Atomstrom“. Dies belege das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes. „Wir gleichen die CO²-Emissionen über die ganze Produktionskette aus“, erläuterte Werkleiter Pfeifer. Alle Stromkunden könnten ein gutes Gewissen haben. Ihr Versorger erteile Atom- und Kohlekraftwerken eine klare Absage und leiste so einen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Kundschaft Kostenneutralität bieten zu können, das sei für die Entscheidung sehr wichtig gewesen, betonte Michael Zimmermann. Die entstandene Mehrbelastung schlucke das Hauensteiner E-Werk. Man hoffe, so zusätzliche Abnehmer gewinnen zu können. „Die Nachfrage nach Ökostrom nimmt zu“, zeigt sich Martin Pfeifer überzeugt.

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