Corona Update Kreis Südliche Weinstraße.
Keine Neuinfektionen und niedrige Inzidenzen.
Die Corona-Lage entspannt sich auch in SÜW

Im Landkreis SÜW gab es am Freitag keine Corona-Neuinfektionen. Und nur noch 10 Neuinfektionen seit dem Freitag vor zwei Wochen. Die Inzidenz liegt jetzt bei 6,3. Und damit seit dem 9. Juni dauerhaft unter 10. Die 23. Coronavirus-Bekämpfungsverordnung RLP mit weiteren Lockerungen ist seit Freitag, 18. Juni, in Kraft. Sie gilt bis einschließlich 1. Juli.
Grafik: cmc-hi. Quelle: Fallzahlen SÜW/Landau

SÜW./Landau19.6.2021/kv/hi. Statt der Inzidenzwerte steigen im Moment nur die Temperaturen. Und beides sorgt für sommerliche Entspannung. „Im Landkreis SÜW gibt es am heutigen Freitag keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus zu melden. Die Inzidenz für unseren Kreis liegt laut Landesuntersuchungsamt heute bei 6,3. Das sind zum anstehenden Sommeranfang sehr gute Nachrichten“, sagt Landrat Dietmar Seefeldt.

Die 23. Coronavirus-Bekämpfungsverordnung RLP, die am Freitag, 18. Juni, mit weiteren Lockerungen  in Kraft getreten ist, gilt bis einschließlich 1. Juli 2021.

Weitere Lockerungen
Wesentliche Neuerungen betreffen unter anderem private Feiern, die nun mit maximal 25 Gästen im Innenbereich und mit Test möglich sind.

Bei einer Inzidenz von unter 50, wie seit dem 26. Mai an der Südlichen Weinstraße, können Feiern im Freien mit bis zu 50 Personen stattfinden.

In der Gastronomie werden Buffetangebote wieder möglich. Kantinen können wieder öffnen, ebenso wie Gemeinschaftseinrichtungen von Hotels, Jugendherbergen der Campingplätze. Bus- und Schiffsreisen sind erlaubt.  

Zuschauerinnen und Zuschauer werden beim Amateur- und im Profisport wieder zugelassen: Im Freien dürfen 250, in Innenräumen 100 Gäste einem Sportereignis beiwohnen. Seit dem 26. Mai ist die Inzidenz unter 50 gesunken und liegt seither dauerhaft unter 35. Und zwar im Kreis SÜW ebenso wie in der Stadt Landau. Damit sind im Freien 500 und innen 250 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt. Hallenbäder und Thermen können öffnen.

Regionale Corona Infektionsentwicklung. 3. Welle klingt aus. Infektionsstatus gering

Die regionale Corona Infektionsentwicklung in SÜW/Landau ist aus statistischer Sicht stabil, wie die Grafik unten zeigt. In der Modellrechnung klingt die regionale 3.Welle bei 760 Neuinfektionen seit dem Wendepunkt, am 25. April, aus.

Der regionale Infektionsstatus, also die zum jeweiligen Zeitpunkt aktiv Infizierten, ist seit dem 5. Mai von 532 auf aktuell 20 zurückgegangen. Unter Berücksichtigung der im Zusammenhang mit Corona insgesamt 154 Verstorbenen, gibt es also aktuell in SÜW/Landau 20 Personen, die sich angesteckt hatten, aber noch nicht genesen sind.

Ab Montag wieder Präsenzunterricht in den Schulen.
Zusätzliche Busse für die Schülerbeförderung

Ab dem kommenden Montag, 14. Juni, wird für alle Klassen- und Jahrgangsstufen in Rheinland-Pfalz wieder Präsenzunterricht stattfinden. Bis zum Sommerferien-Beginn werden im Landkreis SÜW deswegen wieder Verstärker-Busse eingesetzt. Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus im Schulbus zu reduzieren.
Bild: Die Bus-Fahrpläne können hier eingesehen werden. Oder auf Handy abrufen in der myVRN App .

SÜW.11.6.2021.KV/hi. Das Land gibt für einige Schul-Schwerpunktstrecken Zuwendungen, mit denen der zusätzliche Busverkehr im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gefördert wird.

Pamina-Schulzentrum Herxheim. Linie 559
Die Verstärkung bedient die Wohnorte der Schülerinnen und Schüler getrennt: Der Solobus fährt von Zeiskam über Hochstadt nach Herxheim. Der Gelenkbus fährt von Essingen, Bornheim und Offenbach nach Herxheim.

Edenkoben. Linien 501, 504, 505
Auf diesen Linien wird ein weiterer Solobus eingesetzt: Linie 505 auf dem Abschnitt Venningen-Edenkoben. Linie 504 zwischen Kirrweiler und Edenkoben. Auf der Linie 501 wird ein Gelenkbus zwischen Edesheim und Edenkoben eingesetzt.

Annweiler Schulzentrum. Grundschule. Trifelsgymnasium. QNV
Hier kommen zwei zusätzliche Gelenkbusse und ein zusätzlicher Solobus in den Einsatz. Dadurch sind sieben Zusatzfahrten möglich. Zudem finden zwei Fahrten mit dem Solobus anstelle eines Kleinbusses statt, wodurch die Kapazität erweitert wird und mehr Abstand zwischen den Fahrgästen möglich sein wird.
Diverse Fahrten werden außerdem mit einem großen Gelenkbus anstelle eines Solobusses stattfinden.

Bad Bergzabern. Schulzentrum. QNV
Auch hier werden zwei zusätzliche Gelenkbuss und ein zusätzlicher Solobus eingesetzt. Siehe Annweiler.
Im Linienbündel BZA werden drei zusätzliche Fahrten mit zwei Solobussen eingesetzt.
Zum Schulbeginn morgens von Billigheim-Ingenheim nach Bad Bergzabern und Appenhofen nach Bad Bergzabern.
Nachmittags von Bad Bergzabern nach Landau und von Bad Bergzabern über Klingenmünster nach Heuchelheim.



Radwege-Netz in der Südpfalz soll dichter werden.
Bienwald-Radweg wird realisiert. Radschnellweg Neustadt-Landau in Planung.

Für ein noch dichteres Netz an Radwegen in der Südpfalz sprechen sich die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW) und Fritz Brechtel (GER) sowie Landaus OB Thomas Hirsch (LD) aus. Die drei Behördenchefs haben neben kleineren Radwegverbindungen auch die überregional bedeutsamen Radschnellwege im Blick.

Südpfalz.11.5.2021/kv/hi. Das Fahrrad, sei es der klassische Drahtesel, die elektronisch unterstützte Variante oder das Lastenrad, stellt für immer mehr Menschen eine echte Alternative oder eine Ergänzung zu anderen Verkehrsmitteln dar. Es trägt damit zu mehr nachhaltiger Mobilität, zum Klimaschutz und zur Verkehrswende bei. 

Dass die Südpfalz eine außergewöhnliche Rad-Region ist, die sich auch für das Radwandern, Genuss- und Urlaubstouren besonders anbietet, ist längst kein Geheimtipp mehr. Geeignetes Kartenmaterial ist in den Tourismusbüros erhältlich.

Landräte und Oberbürgermeister drängen auf Ausbau des südpfälzer Radwege-Netzes
„Wir sind überzeugt, dass der Fahrrad-Trend anhalten wird. Auch über die Pandemie hinaus werden immer mehr Menschen das Rad für Freizeit und Alltag nutzen und damit auch zum Arbeitsplatz pendeln. Deswegen müssen in Zukunft unter anderem die Städte problemlos und schnell mit dem Rad erreichbar sein“, erklären Seefeldt, Brechtel und Hirsch in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Unter anderem brauche es zur Stadt Landau noch mehr und noch bessere Radwege. Die Verwaltungschefs sehen dabei auch die neue Landesregierung in der Verantwortung: „Der Umstieg auf das Fahrrad ist ein bedeutender Baustein auch in Sachen Klimaschutz. Daher muss insbesondere der Bau von Rad(schnell)wegen auch vom Land finanziell ausreichend gefördert werden“ Auch ein stärkeres Engagement der Bundesregierung in Sachen Radwege-Förderung würden sie begrüßen.

Bienwald-Radweg vor Baubeginn
Beim Thema Radwege in der Südpfalz spielt der lange geplante Bienwald-Radweg eine wichtige Rolle. „Das Land hat lange an dieser wichtigen Radwegverbindung geplant. Jetzt kann der Radweg entlang der Landesstraße 545 zwischen Steinfeld und Scheibenhardt realisiert werden. Für Radpendler, Radtouristen und besonders auch die Anlieger, die die gefahrenreiche Strecke nur zu gut kennen, ist das eine sehr gute Nachricht. Wir sprechen uns deutlich weiterhin für die rasche Realisierung dieses Projekts aus“, so Seefeldt, Brechtel und Hirsch.

Überregional bedeutsame Radschnellwege
Die drei Behördenchefs haben neben kleineren Radwegverbindungen auch die überregional bedeutsamen Radschnellwege im Blick. An einem Radschnellweg von Neustadt über Edenkoben nach Landau wird bereits gearbeitet. Durch den Landkreis Germersheim gibt es zum Beispiel bereits weit fortgeschrittene Planungen für Pendlerradrouten von Speyer über Germersheim und Wörth bis nach Karlsruhe.

Grenzüberschreitende deutsch-französische Radverbindungen
Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Rad-Verbindungen schätzen Seefeldt, Brechtel und Hirsch als ebenso hoch ein. Es brauche eine durchgängige, gefahrlose Verbindungsstrecke für Radfahrende vom elsässischen Weißenburg über Bad Bergzabern nach Landau: „Wir sind eine Region. Auch Radwege dürfen daher nicht an Grenzen der Landkreise oder Städte enden. Auch in diesem Bereich arbeiten wir ganz eng zusammen.“

Rettungswache Annweiler.
SÜW-Kreisausschuss beschließt 21.000 Euro Nachtrags-Zahlung

Für den Abschluss des Projekts Rettungswache Annweiler sind Auszahlungen in Höhe von knapp 21.000 Euro als Aufwand erforderlich. Grund hierfür sind Verzögerungen in der Bauplanung und der Bauausführung der Rettungsdienst Südpfalz GmbH. Die Arbeiten wurden später begonnen und nicht wie geplant 2020, sondern erst 2021 abgeschlossen. Der SÜW-Kreisausschuss hat der Nachtragsfinanzierung zugestimmt.

Annweiler/SÜW. 27.4.2021/hi. Da laut Bauträger eine Fertigstellung des Projekts im Jahr 2020 zu erwarten war, hatte der Kreisausschuss  2018 der Baumaßnahme zur Erneuerung der Rettungswache Annweiler zugestimmt und dafür 92.000 Euro als Kreisanteil im Haushalt 2020 bewilligt. Weitere Finanzmittel waren in den Haushalt 2021 nicht aufgenommen beziehungsweise übertragen worden. Da die Bauarbeiten jedoch erst 2021 abgeschlossen wurden, musste jetzt eine nachträgliche Auszahlung beschlossen werden.

Insgesamt liegen die Gesamtkosten der Maßnahme mit rund 90.662 Euro trotz der zeitlichen Verzögerungen unter der ursprünglich zugesagten Zuwendung des Landkreises.

Gemäß Landesrettungsdienstgesetz trägt der Landkreis 75 Prozent der Kosten der baulichen Anlagen des Rettungsdienstes im Landkreis (Rettungswachen) als Pflichtaufgabe.

Neues Führungsteam im Katastrophenschutz SÜW.
Stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteure gewählt

SÜW hat ein neues Führungsteam im Katastrophenschutz. Die sieben Wehrleiter des Landkreises SÜW haben letzte Woche Karsten Moock aus Leinsweiler und Michael Trautmann aus Annweiler zu stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteure gewählt. Sie bilden nun zusammen mit dem hauptamtlichen Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, Jens Thiele, das Katastrophenschutz-Führungsteam. (Im Bild v.l.n.r.: Peter Schürmann, Leiter Abteilung Sicherheit/Ordnung/Verkehr, Dirk Nerding, bisheriger stv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, Jens Thiele, Michael Trautmann, Karsten Moock, Kreisbeigeordneter Kurt Wagenführer und Landrat Dietmar Seefeldt)

Landau/SÜW.22.4.2021/KV. Karsten Moock ist seit 1994 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und bekleidet das Amt des stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs seit 2013. Michael Trautmann, der seit 1980 in der Feuerwehr aktiv ist, tritt erstmalig dieses verantwortungsvolle Amt an.

Die Neubesetzung war notwendig, weil der bisherige Stellvertreter, Dirk Nerding, nicht mehr zur Wahl stand. Er wurde im Oktober 2020 zum Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern gewählt.

„Ich freue mich, dass wir mit Karsten Moock und Michael Trautmann zwei gut ausgebildete und im Landkreis verwurzelte Führungskräfte für dieses wichtige Amt haben und die Wehrleiter beiden Kandidaten das Vertrauen ausgesprochen haben“, so Landrat Dietmar Seefeldt (CDU),  „ich wünsche beiden viel Erfolg in ihrer Amtszeit und freue mich auf die Zusammenarbeit“.

Auch der zuständige Kreisbeigeordnete Kurt Wagenführer gratulierte beiden Stellvertretern zu ihrer Wahl: „Der Katastrophenschutz im Landkreis ist gut aufgestellt und die Zusammenarbeit funktioniert auf allen Ebenen hervorragend“. Das zeige auch das eindeutige Wahlergebnis.

Die offizielle Einführung in die neue Amtszeit und die Verabschiedung von Dirk Nerding als stellvertretendem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur wird voraussichtlich im Spätsommer stattfinden, sofern es bis dahin die notwendigen Fortschritte in der Pandemiebekämpfung gibt.Information
Gemäß dem Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBKG) wird die bisherige Bezeichnung „Kreisfeuerwehrinspekteur“ abgelöst durch die Bezeichnung „Brand- und Katastrophenschutzinspekteur“.

Für mehr Umweltschutz: Tipps zum Kompostieren im heimischen Garten

Wer einen eigenen Kompost besitzt, kann sich Kunstdünger sparen und dabei noch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Darauf weisen der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft und die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße hin. Ein Komposthaufen nimmt nicht nur alle anfallenden Garten- und viele Küchenreste auf, sondern wandelt im Laufe eines Jahres organischen Abfall in wertvollen Humus um. Auch Landrat Dietmar Seefeldt ermuntert zur Eigenkompostierung.
„Die Kompostierung nutzt die von der Natur vorgegebenen Abläufe zur Umsetzung organischer Substanz. Was auf dem Komposthaufen verrottet und dort zu Humus wird, braucht nicht eingesammelt und transportiert werden. Ich freue mich, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger dem Thema annehmen und bei der Kompostierung im heimischen Garten mitwirken und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, betont der Landrat.

SÜW.14.4.2021/kv. Die untere Naturschutzbehörde gibt Tipps zum Kompostieren und erklärt die Herangehensweise. Im Halbschatten auf offenem Boden hat der eigene Kompost seinen richtigen Platz. Für den Gartenkompost eignet sich zum Beispiel ein offenes Behältnis, das den Luft- und Wasseraustausch ermöglicht. Das eingebrachte Material kann feucht sein. Aber nicht zu nass. Und es sollte möglichst großflächig aufgebracht werden.

Für eine rasche Kompostierung ist es wichtig, dass möglichst viel unterschiedliches Material eingebracht und gut durchgemischt wird.

Sobald der Kompost angelegt ist, beginnen die natürlichen Abbauprozesse. Die sogenannte „Rotte“ bewirkt den Um- und Abbau der organischen Substanzen im Material. Für ihre Arbeit benötigen die Mikroorganismen günstige Bedingungen: Sauerstoff, Wasser und eine angenehme Temperatur. Sie bewegen sich im Wasserfilm auf dem Material fort. Aus diesem Grund sollte der Kompost nicht in der direkten Sonne platziert werden, da er sonst schnell austrocknet.

Außerdem sollten grobe Strukturen wie Baum- und Strauchschnitt eingebracht werden. Wenn beim Zusammendrücken des Kompostmaterials mit der Hand Wasser herausgedrückt werden kann, ist der Kompost jedoch zu nass.

Wird der Kompost gleich komplett aufgeschichtet, geht die Kompostierung am schnellsten, beispielsweise in Form einer sog. Miete, also eines aufgeschichteten Kompost-Haufens. Dabei wird das Material geschichtet und abgedeckt. Zu Beginn der Rotte werden zunächst die schnell abbaubaren Stoffe von den Mikroorganismen verputzt, dabei entsteht Wärme. Die Temperaturen in einem frischen Komposthaufen können dann schnell auf über 70 Grad Celsius steigen. Nach dieser Phase sinkt die Temperatur wieder ab und Kleinstlebewesen wandern ein. Die Kaltrotte findet statt und der Humus entsteht.

Ein langsam über das Jahr aufgeschichteter Kompost wird entsprechend langsamer abgebaut und die Wärme kann an die Umgebung abgegeben werden. Hier findet keine so starke Erhitzung statt und die Kaltrotte setzt gleich ein. Nach zehn bis zwölf Monaten ist der Kompost fertig. In dieser Zeit sollte der Kompost ruhig ein bis zwei Mal umgesetzt und schließlich gesiebt werden. Der Kompost kann anschließend als natürlicher Dünger im Garten genutzt werden.

Landrat Dietmar Seefeldt führt aus: „Die Entsorgung des Bioabfalls im Kreis beruht auf drei Säulen, dabei ist die Eigenkompostierung und Verwendung des Komposts die erste Wahl. Ziel sollte es sein, den Kompost als Dünger für den eigenen (Gemüse)Anbau zu verwenden. Für alle die keinen Garten und auch keine Verwendungsmöglichkeit des Komposts haben, empfiehlt sich die Biotonne. Der letzte Weg sollte die Anlieferung bei den Wertstoffwirtschaftszentren sein, um zusätzliche Fahrtwege zu vermeiden.“

Quelle: KV SÜW

Was darf auf den Kompost und was nicht?
Rohe Gemüse- und Obstreste und Schalen, Eierschalen, Tee- und Kaffeesatz, trockener Rasenschnitt, Laub und alte Erde, verwelkte Blumen und Kräuter und zerkleinerter Grünschnitt dürfen auf den Kompost. Nur in kleinen Mengen sollten Schalen von Nüssen, Mist von Haustieren, schwer verrottbares Laub (von Walnuss, Kastanie, Eiche oder Platane) und Zeitungspapier auf dem Kompost landen.

Nicht auf den Kompost gehören gekochtes oder zubereitetes Essen, Fleisch und Fleischreste, fetthaltige Speisen und Öle, Asche-Reste, Zitrusfrucht-Reste, Schnittblumen, Katzenstreu, farbige oder dicke Papier- und Papp-Abfälle; und Pflanzenreste, die von Schimmel oder Pilzen befallen sind. Für diese Abfälle eignet sich die Bioabfalltonne.

Bahnstrecke Landau-Germersheim und Landau Herxheim. Kreistag SÜW verabschiedet Resolution zur Reaktivierung

Der Kreistag fordert in einer Resolution an das Bundesverkehrsministerium eine Neuberechnung der Kosten-Nutzungsuntersuchung für die Projekte Projekt Landau–Germersheim und Landau-Herxheim (Rülzheim). Vor dem klimapolitischen Hintergrund sollen dazu die aktuellen Prüfungs- und Bewertungsmaßstäbe überarbeitet werden. Der Zielhorizont 2022 soll auf Ende des Jahres 2021 angepasst werden, um die zahlreichen vielversprechenden Konzept zum Ausbau des Schienenverkehrs nicht länger zu verzögern, heißt es dazu in der einstimmig verabschiedeten Kreistags-Resolution

SÜW. 13.4.2021/hi. „Mit neuen Schienenverkehrsangeboten soll das Umsteigen vom PKW in den ÖPNV erleichtert, ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele geleistet und die Erschließungswirkung von Bussen und Bahnen verbessert werden. Allerdings drohen selbst vielversprechende Projekte daran zu scheitern, dass der als Fördervoraussetzung für Bund und Land zwingend notwendige positive volkswirtschaftliche Nutzen als mathematischer Faktor nicht erreicht wird“, erläuterte Landrat Dietmar Seefeldt (CDU).

Problematische Kosten/Nutzen-Rechnung
Die von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Städte Landau und Germersheim angeregte Untersuchung hatte ergeben, dass der volkswirtschaftliche Nutzen bei der Reaktivierung der Strecke Landau–Germersheim höher ist als die Betriebskosten. Allerdings sind die Fahrwegskosten nur zu einem Teil gedeckt. Deshalb erreicht die Reaktivierung, trotz hohem prognostiziertem Fahrgastaufkommen, nach den derzeitigen Bewertungsvoraussetzungen nicht den erforderlichen Nutzen-Kosten-Quotienten.

Auch klimarelevante und umweltschonende Faktoren müssen berücksichtigt werden
Für die notwendige Überarbeitung der Vorgaben für die sogenannte „Standardisierte Bewertung“ kämen verschiedene Aspekte in Frage. So müssten eine verstärkte Bewertung der Ersparnis von Schadstoffeinträgen einschließlich klimarelevanter Treibhausgase wie CO2 aufgrund umweltfreundlicher Verkehrskonzepte, der Flächenverbrauch des PKW-Verkehrs sowie lokale und nachhaltige Güterverkehrskonzepte berücksichtigt werden. „Daneben müssen Wege gefunden werden, die Zukunftsoptionen reaktivierter Eisenbahntrassen sowie deren Funktionalität volkswirtschaftlich zu bewerten. Hierzu gehören die Netzwirkung von reaktivierten Strecken bei beidseitiger Anbindung und die grundsätzliche Erhaltung öffentlicher Infrastruktur“, heißt es in der Resolution.

Und schließlich, insbesondere bei Strecken außerhalb der Ballungs- und Verdichtungsräume, müssten die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zur Stärkung des ländlichen Raumes beachtet werden.

Corona Kontaktnachverfolgung. Stadt Landau und Kreis SÜW bereiten Einführung der luca-App vor

Die Nutzung der luca-App zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen wird künftig wohl eine der Voraussetzungen für weitere Lockerungen sein. Die flächendeckende Einführung wird in RLP zentral vom Land gesteuert und unterliegt dessen Vorgaben. Aktuell schafft das Gesundheitsamt Landau/SÜW die technischen Voraussetzungen dafür, um die App zur Kontaktnachverfolgung in Stadt und Kreis nutzen zu können.

Landau/SÜW. 13.4.2021/hi. Auch Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt wünschen sich eine schnelle Einführung der App zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten: „Wir möchten die Betriebe und Unternehmen in Landau und SÜW schon jetzt bitten, sich in ihren jeweiligen Bereichen über die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der luca-App zu informieren“, betonen Hirsch und Seefeldt.

Es sei klar, dass die Nutzung der App künftig wohl eine der Voraussetzungen für weitere Lockerungen sein werde. Die Stadt Landau und der Landkreis SÜW seien weiter bereit, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten, heißt es dazu aus den beiden Rathäusern. Neben Impfen und Testen zähle auch eine gute und schnelle Kontaktnachverfolgung im Ernstfall dazu. Durch die digitale Nachverfolgung von Kontakten mit der luca-App könnten Infektionsketten effizienter unterbrochen werden.

luca-Modellkommunen: Landau, VG Edenkoben und Ortsgemeinde Herxheim
Die Stadt Landau sowie im Landkreis SÜW die Verbandsgemeinde Edenkoben und die Ortsgemeinde Herxheim haben sich beim Land als Modellkommunen für weitere Lockerungen beworben. In ausgewählten Städten und Gemeinden mit niedriger Inzidenz soll es künftig möglich sein, durch schlüssige Test- und Nachverfolgungskonzepte weitere behutsame Öffnungsschritte zu erproben. Zu den Voraussetzungen gehört auch die Nutzung der luca-App.

Kreis SÜW: Digitale Gremien-Sitzungen zugänglich für alle. Teilnahme an öffentlichen Videokonferenzen.

Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin an den öffentlichen Teilen aller Sitzungen der Kreisgremien teilnehmen können, auch wenn die Sitzungen in digitaler Form stattfinden.

SÜW.10.4.2021/hi. Ein Großteil der Ausschüsse tagt aufgrund der anhaltenden Pandemielage derzeit per Videokonferenz. Bürgerinnen und Bürger, die daran teilnehmen möchten, können sich zu den Sitzungen einwählen. Unter www.suedliche-weinstrasse.de findet man in der Rubrik ‚Aktuelles‘ und dort unter ‚Sitzungstermine‘ den entsprechenden Zugangslink in die Sitzung.
Die Angabe des Namens und der E-Mail-Adresse ist erforderlich.

Eine Übersicht mit allen Sitzungen findet sich im Gremieninfosystem unter https://sessionnet.krz.de/suedliche-weinstrasse/bi/default.asp.
Alle Termine werden auch im Amtsblatt bekanntgegeben.
Dieses ist unter https://www.suedliche-weinstrasse.de/de/aktuelles/amtsblatt.php zu finden.

Wer Interesse, jedoch keine Möglichkeit hat, digital an den Sitzungen teilzunehmen, wird gebeten, sich für eine individuelle Lösung telefonisch beim Sitzungsdienst unter der Telefonnummer 06341/940-905 zu melden.

Telefonische Bürgersprechstunde von MdLAlexander Schweitzer (SPD)

Annweiler/SÜW.6.4.2021/hi. Auch am kommenden Sonntag, den 11. April 2021, steht der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweitzer, wieder den Bürgerinnen und Bürgern zwischen 9 und 11 Uhr für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Auf Grund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kann die Sprechstunde nur telefonisch stattfinden. Eine Voranmeldung ist per E-Mail wahlkreis@alexander-schweitzer.de oder telefonisch 06341/945626 möglich.

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