Trifels-Gymnasium Annweiler erhält Plakette „Nachhaltige Schule“

Das Ministerium für Bildung und die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz haben das Trifels-Gymnasium in Annweiler mit der Umweltplakette für nachhaltige Schulen ausgezeichnet. Gesucht waren Schulen aller Schularten, die sich um nachhaltiges Handeln und Umweltschutz verdient gemacht haben. Landrat Dietmar Seefeldt und der für Schulen zuständige Kreisbeigeordnete Ulrich Teichmann loben das Engagement der Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz.
Archivbild Trifelsgymnasium

Annweiler.Landau.28.7.2021/kv. „Wir freuen uns sehr, dass das Trifels-Gymnasium mit seinem Maßnahmen-Portfolio die Jury überzeugen konnte und die Plakette erhalten hat. Das Engagement ist vorbildlich. Beispielsweise hat die Schule in den Projekttagen verschiedene Bäume, Stauden und Sträucher gepflanzt. Ausgeführt wurde das Projekt von den Schülerinnen und Schülern sowie den Tutorinnen und Tutoren der MSS12“, betonen Landrat Dietmar Seefeldt und Schuldezernent Ulrich Teichmann.

Im Trifels-Gymnasium gibt es weiterhin schon seit geraumer Zeit eine Zufahrtsbeschränkung zum Schulgelände in Form einer Schranke, einen Fahrradkeller und einen Schulgarten. Außerdem stellt die Schule einen Wasserspender zur Verfügung, vom Förderverein gespendete Trinkflaschen können so immer wieder kostenlos befüllt werden. Seit Neuestem besitzt die Schule
ein Elektroauto.

Insgesamt 22 Schulen haben in diesem Jahr die Plakette erhalten. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Realschule plus im Staufer-Schulzentrum Annweiler mit der Plakette „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet. Auf der Grundlage eines Punktekataloges war es möglich, sich für die Auszeichnung zu bewerben.

Hintergrund
Die Auszeichnung soll Schulen, die sich im besonderen Maße für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, belohnen und eine Motivation darstellen, um sich mit dem wichtigen Thema der Nachhaltigkeit an seiner Schule zu beschäftigen. Dabei steht im Besonderen das gemeinsame Engagement der Schülerinnen und Schüler und der gesamten Schulgemeinschaft im Fokus. Die Umweltplakette für nachhaltige Schulen können die Schulen durch verschiedene Kriterien anhand eines Punktekatalogs erhalten. Zusätzlich kann ein Sonderpreis an Schulen vergeben werden, die sich durch Ideen und Gestaltung des Themengebiet Nachhaltigkeit und Umweltbildung besonders engagieren.
Die Auszeichnung erfolgte auf Vorschlag einer Jury, die sich aus den Mitgliedern des Gemeinschaftsprojekts „Schule. Nachhaltig. Gestalten“ der Landesschülervertretung und des Bildungsministeriums zusammensetzt.

Markwardanlage. Biodiversität der Wiesen fördern

Die  Grünflächen  der  Markward-Parkanlage  Annweiler  sollen  nach  dem Bestreben  engagierter  Bürgerinnen  und  Bürger  der  Stadt  zu  einer  guten  Mischung  aus Kurzschnitt-Rasen und biologisch aktiver Magerwiese aufgewertet werden
Bild: wh

Annweiler.28.7.2021/Michael Schindler. Eine zehnköpfige Gruppe Freiwilliger vom Verein Zukunft Annweiler traf sich am Dienstagabend in der Markwardanlage Annweiler zum „häufeln“ von Wiesenschnitt. Getreu dem Motto des Vereins Zukunft Annweiler Wir fragen nicht, was kann die Stadt für uns tun – sondern wir fragen uns, was können wir für die Stadt tun, rief Vereinsvorsitzendere Walter Herzog zu dieser Spontanaktion auf. Damit sollte der Bauhof bei seiner diesjährigen Mäharbeit in der Markwardanlage unterstützt werden. Denn besonders das arbeitsintensive Rechen des Mähgutes ist bei dem aktuellen personalen Engpass vom Bauhof nur schwer zu leisten. Vorausgegangen war ein koordinierendes Gespräch mit dem Leiter des Bauhofs, Timo Eckerle.

Was aber ist den Stadtaktiven so besonders wichtig an dieser Arbeit? Die Erklärung lieferte so nebenher, während sie selbst kräftig rechte und heugabelte, Stadträtin Dagmar Lange, promovierte Biologin an der Universität Koblenz-Landau: Eine Wiese, die nicht gemulcht, d. h. der die im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe entzogen werden, entwickle eine enorme Artenvielfalt an Flora und Fauna. Diese übertreffe die Qualität eines Kurzschnittrasens bei weitem. Es bilde sich über die Jahre eine ökologisch wertvolle Magerwiese aus, die nicht nur bunt und lebhaft aussehe, sondern auch sehr gut dufte. Das biologische Gleichgewicht darin werde stabil.

Gästeehrung im Trifelsland

Bild: Im Rathaussaal der Stadt Annweiler wurden am 27. Juli Gabriele und Karl-Heinz Müller für ihre langjährige Treue zur Urlaubsregion Trifelsland geehrt.

Annweiler. 28.7.2021/bft. Das Ehepaar aus Möckmühl verbrachte bereits zum 10. Mal seinen Urlaub im Trifelsland. Die Ehrung führte Dorothee Kennedy, zertifizierte Gästeführerin der Urlaubsregion Trifelsland, durch. In der Ferienwohnung der Familie Meyerhöfer in Eußerthal fühlen sich die beiden Gäste sehr wohl und wie zu Hause.

Als kleines Dankeschön für ihre langjährige Treue und Verbundenheit erhielt das Ehepaar ein Präsent der Urlaubsregion Trifelsland sowie die bronzene Ehrennadel der Südlichen Weinstraße.

Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP): 300.000 Euro für bessere Radwege

Die Landkreise SÜW und GER sowie die Stadt Landau investieren in eine bessere Beschilderung von touristischen Radwegen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit rund 300.000 Euro. Die Stadt Landau setzt zudem ihr Radwegekonzept um. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) hat bei der Übergabe der Förderbescheide von einem „großen Sprung für den Radtourismus“ gesprochen. Die Übergabe fand am vergangenen Mittwoch in Landau statt, wo derzeit der Kreisverkehr am Nordring für den Radverkehr ausgebaut und künftig zwei Fahrradzonen vernetzen wird.
Bild: Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bei der Übergabe der Förderbescheide für eine bessere Beschilderung von touristischen Radwegen. Foto: LD

Landau.Südpfalz.26.7.2021/mwvlw/ld. „370 Kilometer Radwege werden einheitlich ausgeschildert und für Touristen wie Einheimische nutzbar gemacht – das ist ein großer Sprung für den Radtourismus in der Region. Die Themenrouten und Rundtouren machen Lust dazu, sich direkt aufs Rad zu setzen. Hier arbeitet die ganze Region zusammen“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) bei der Übergabe der Förderbescheide über insgesamt rund 300.000 Euro an die Landräte Fritz Brechtel (GER) und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie den Ersten Beigeordneten der Stadt Landau, Lukas Hartmann.

Genuss-Radregion GER
„Die Genuss-Radregion im Landkreis Germersheim erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns natürlich, dass mit der geplanten Beschilderung die Wege noch besser gefunden und weiter vernetzt werden können“, sagte der Germersheimer Landrat Fritz Brechtel.

Themenradwege in SÜW
SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt wies auf die zahlreichen Themenrouten in seinem Kreis hin: „Die Südpfalz ist ein vielseitiges und damit beliebtes Ziel von Radtouristen. Schon länger verfügt der Landkreis Südliche Weinstraße über ein attraktives Themenradwegenetz, das nun dank der Förderung, die wir im Jahr 2017 beantragt haben, unter Nutzung vorhandener Trassen bis zum Jahr 2023 nahezu vollständig überarbeitet werden kann. Streckenführung und Beschilderung von 16 Themenradwegen in SÜW werden nach der Überarbeitung modernen Ansprüchen und einheitlichen Standards entsprechen – und so auch künftig attraktiv für den Radtourismus sein.“

Symbolische Radwege-Beschilderung: Dietmar Seefeldt, Daniela Schmitt, Fritz Brechtel, Lukas Hartmann (v.r.n.l). Foto: LD

Fahrrad-Ring in Landaus Innenstadt
„Wenn mehr Menschen auf das Rad umsteigen sollen, braucht es gute, schnelle und bequeme Verbindungen“, ergänzte Landaus Verkehrsdezernent Lukas Hartmann (Grüne).

„Unser Ziel ist es, durch die Ausweisung eines neuen Fahrrad-Rings in der Innenstadt den bereits hohen Radverkehrsanteil in Landau noch weiter zu steigern. Zu diesem Vorrangnetz für Radfahrerinnen und Radfahrer zählt auch der neue Kreisverkehr, der eine sichere Verbindung der angrenzenden Fahrradzonen bilden und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle beitragen soll.“

370 Kilometer Radrouten werden beschildert
Die Landkreise sowie die Stadt Landau investieren gemeinsam in eine Beschilderung von Radrouten – Themenrouten und Rundtouren – nach dem einheitlichen Standard HBR. In SÜW wird eine Streckenlänge von 181 Kilometern neu beschildert, der Kreis GER ergänzt sein Streckennetz um 88 Kilometer, und die Stadt Landau beschildert rund 100 Kilometer. Die Strecken verlaufen teilweise über Kreisgrenzen hinweg. 

Daniela Schmitt: Beschilderung des Radwegenetzes stärkt Tourismuswirtschaft
Die Ministerin wies auf die hohe Relevanz von öffentlichen Infrastrukturinvestitionen für die regionale und lokale Wirtschaft hin. „Die Gestaltung der touristischen Infrastruktur ist das wichtigste Steuerungsinstrument für Gemeinden, Städte und Kreise des Landes, die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft und private Investitionen zu verbessern. Öffentliche Investitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer touristischen Betriebe und ermöglichen der Tourismuswirtschaft, weitere Angebote zu konzipieren“, sagte Schmitt. Die neue, einheitliche Radwegebeschilderung werde eine enorme Verbesserung für Radreisende in der Region mit sich bringen, so die Ministerin.

Laurentiushof in Birkweiler neu eröffnet

Der Laurentiushof in Birkweiler ist seit diesem Wochenende unter neuer Leitung wieder geöffnet. Lara Sommer und Maximiliam Schocke freuen sich auf viele nette Gäste
Bild: Eröffnungsbesuch im Laurentiushof. V.l.n.r: Nina Ziegler (Geschäftsführerin SÜW Landau-Land), Torsten Blank VG-Bürgermeister, Lara Sommer, Maximilian Schocke. Foto: ldl

Birkweiler.25.7.2021/./ldl/hi. Als am Montag vergangener Woche Verbandsgemeinde-Bürgermeister Torsten Blank zusammen mit Nina Ziegler, Geschäftsführerin Südliche Weinstraße Landau-Land, die neuen Betreiber des Laurentiushofs, Lara Sommer und Maximilian Schocke besuchten, um sie in Landau-Land willkommen zu heißen, war noch nicht alles an seinem Platz. Lampen lagen noch auf den Betten, Kabel hingen aus den Wänden, Elektrogeräte fehlten. Von Dekoration noch keine Spur.

Bereits am Freitagabend aber erstrahlte der St. Laurentiushof dann in neuem Glanz. Innerhalb von nur vier Wochen wurden hier alle 13 Zimmer komplett renoviert und neu eingerichtet. Der Hof neu möbliert und die Küche auf den Kopf gestellt.

Bei einem kurzen Einblick und einer kleine Kostprobe überzeugten sich Bürgermeister Blank und Nina Ziegler vom Ergebnis.

Südpfalz aktuell wünscht alles Gute und viele nette Gäste.

Forsthaus Annweiler.
Historische Sandsteinscheune als LEADER-Projekt gefördert

Die LAG Pfälzerwald plus stellt aus ihrem Gebiet die historische Sandsteinscheune Forsthaus Annweiler als LEADER-Projekt des Monats vor. Das Projekt Sandsteinscheune startete im Jahr 2019 und wurde im Herbst 2020 fertig gestellt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 211.000 Euro. Unterstützt wurde der Ausbau durch LEADER- und Landesmittel in Höhe von 60.000 Euro.
Foto: cmc-hi

Pirmasens/Annweiler. 22.7.2021/Werner G. Stähle. Das Forsthaus Annweiler präge den Tourismus der Region und stelle ein wertvolles Ausflugsziel dar. Die Instandsetzung sowie die Erhaltung von solchen historischen Gebäuden sei in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Der ehemalige Unternehmensberater Mike Neubrech habe sich der Aufgabe angenommen, schildert die LAG. So seien neun Gästezimmer mit 24 Betten entstanden. Eines der Zimmer sei barrierefrei zugänglich. Dazu komme ein schön gestalteter Biergarten, der auch für Wanderer und andere Gäste einen Ort zum Verweilen inmitten des schönen Pfälzerwaldes darstelle.

Mit Unterstützung der Fördergelder sei hier als zweiter Schritt die Sandsteinscheune zu einem flexibel nutzbaren Veranstaltungsraum ausgebaut und in den Beherbergungsbetrieb integriert worden. „Die Neunutzung des Forsthauses erweitert die touristische und barrierefreie Infrastruktur im Pfälzerwald und erhält zudem die alte Bausubstanz in Form von regionstypischem Sandstein aufrecht“, zeigt sich die LAG überzeugt.

Forsthaus Annweiler
Das Ausflugsziel Forsthaus Annweiler liegt im Stadtwald von Annweiler und ist zu erreichen über Rinnthal und die Bundesstraße 48.
Telefon: 06397/9937577. E-Mail: Hallo@Schwarzer-Fuchs.de

LAG Pfälzerwald plus
Die Lokale Aktionsgruppe Pfälzerwald plus umfasst sieben Verbandsgemeinden in drei Landkreisen. Das Regionalmanagement berät und unterstützt bei der Beantragung von touristischen Projekten: „Wer inspiriert ist und eine tolle Projektidee hat, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle der LAG“.

LEADER
LEADER steht für französisch „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ („Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“). Es wird durch den „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) finanziert. Die LEADER-Region Pfälzerwald plus ist eine von aktuell bundesweit 321 LEADER-Regionen

Gefördert werden Projekte zur Erhaltung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Die möglichen Förderbereiche sind breit gefächert und reichen von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen bis hin zu touristischen Projekten.

In Rheinland-Pfalz wird der LEADER-Ansatz über das Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung (EULLE) umgesetzt. Es beschreibt die geltenden Fördersätze, -maßnahmen und -bedingungen.

Der Natur auf der Spur.
Germersheimer Schulklasse am Naturaktionstag in Eußerthal

Wie spannend die Natur vor der Haustür sein kann, konnte eine fünfte Klasse der Richard-von-Weizsäcker Realschule plus aus Germersheim beim Naturaktionstag im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen erfahren. Mitarbeiterinnen des Biosphärenreservats zeigten den 21 Kindern und ihren zwei Lehrerinnen in Eußerthal, worum es in der Modellregion für nachhaltige Entwicklung geht. Dabei stand das Thema Schafhaltung und Landschaft im Vordergrund.
Bild: Germersheimer Schülerinnen und Schüler setzten sich in der Eußerthaler Umgebung intensiv mit dem Thema Beweidung und Nachhaltigkeit im Biosphärenreservat auseinander. Foto: Biosphärenreservat

Eußerthal.20.7.2021/s.ofer/hi. Kinder aus einem städtischen Umfeld haben häufig wenig Naturerfahrungen. Ziel der Naturaktionstage ist es, diesen Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen. Tiere und Pflanzen kennenlernen und die Natur mit allen Sinnen auf vielfältige Art und Weise entdecken und erleben. Das begeistert die meisten.

Kulturlandschaftspflege mit Hilfe von Beweidung
Die Vorbereitung des Naturaktionstags erfolgte in enger Abstimmung zwischen der Richard-von-Weizsäcker Realschule plus und dem Biosphärenreservat. So war der Ausflug auf die individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten und das Biosphärenreservat konnte seine standortspezifischen Besonderheitenn, nämlich die Kulturlandschaftspflege mit Hilfe von Beweidung, einfließen lassen.

Nachhaltigkeit für Kinder begreifbar machen
In Eußerthal wurden zunächst die drei Schutzgebietsformen Naturpark, Biosphärenreservat und Nationalpark voneinander abgegrenzt und das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen vorgestellt. Um das Thema Nachhaltigkeit begreifbar zu machen, spielten die Kinder eine Art Staffellauf zwischen Wald, Mensch und Zeit. Anhand von Beobachtungen und Fotos setzten sie sich dann mit Besonderheiten in der Landschaft auseinander und konnten so nachvollziehen, wie sich unser Leben seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts geändert hat. Etwa von der Bewirtschaftung vieler kleiner Felder mit einem großen Anteil an Selbstversorgung hin zu landwirtschaftlichen Großbetrieben und der Versorgung durch Einkäufe im Supermarkt.

Welche Auswirkungen dies auf die Landschaft hat, war für die Schüler und Schülerinnen direkt in der Eußerthaler Umgebung zu erkennen. Dort ist gut zu sehen, dass der Wandel zur Verbuschung und zum Verlust von artenreichem Offenland geführt hat.

Beweidung durch Schafe und andere Tiere für artenreiches Offenland
Wie das Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald versucht, dieser Entwicklung mithilfe von Beweidung durch Schafe und andere Tiere gegenzusteuern, war ein bedeutsames Erlebnisziel. Die Kinder gingen in kleinen Gruppen mit jeweils einem Schaf beziehungsweise einer Ziege ins Gelände und beobachteten die Tiere genau.

Unter anderem sammelten sie Pflanzen, die die Tiere gefressen haben, um sie später zu bestimmen. Beim Streicheln und genaueren Betrachten der Schafe wurde den Fünftklässlern klar, dass die Tiere in ihrem Fell auch Pflanzenteile, Samen und manchmal sogar kleine Tiere transportieren und so als Biotopverbinder auch eine wichtige Naturschutzfunktion haben.

Am Ende konnten die Schülerinnen und Schüler beim Basteln und Filzen mit Schafwolle selbst kreativ werden und jeweils ein Schafswoll-Souvenir mit nachhause nehmen.

Naturaktionstage: Eine Kooperation des Verbands Deutscher Naturparke (VDN) und Kaufland
Das Handelsunternehmen Kaufland unterstützt seit 2007 den Verband Deutscher Naturparke unter anderem im Bereich Umweltbildung: „Auch wir wollen die Welt ein bisschen besser machen. Deshalb engagieren wir uns schon lange zum Beispiel für Lebensmittel aus nachhaltigem Anbau und den Umwelt-, Klima- und Artenschutz (O-Ton Kaufland)“. 

Durch das Engagement des Unternehmens Kaufland können im Rahmen der Naturaktionstage deutschlandweit Klassen von Grund- und weiterführenden Schulen eine eintägige Exkursion in einen nahegelegenen Naturpark durchführen (bis 2020 war der Pfälzerwald auch Naturpark). Die Naturaktionstage sind Teil des breit angelegten gemeinsamen Engagements von Kaufland und dem VDN für die Naturparke in Deutschland. Jede dieser Tages-Exkursionen wird inklusive der Anreise durch Kaufland finanziert.

Annweiler-West. Sperrung B48.
2. Bauabschnitt beginnt. Kreisverkehr wieder frei ab 24. Juli.

Am kommenden Samstag, 24. Juli, beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt zur Fahrbahnerneuerung auf der B48 bei Annweiler. Die Bauzeit wird mit dreieinhalb Wochen angegeben. Der Kreisverkehr (1. Bauabschnitt) wird gleichzeitig für den Verkehr freigegeben, teilt der Landesbetrieb Mobilität Speyer (LBM) mit.
Bilder: cmc-hi

Annweiler.19.7.2021/lbm/rw/hi. Der 2. Bauabschnitt beinhaltet das Stück südlich des Kreisverkehrs an der Anschlussstelle Annweiler-West bis an die Zufahrt zur K 2 (Altenstraße). Der Streckenabschnitt wird für die Arbeiten voll gesperrt.

Sperrungen und Umleitung
Im 2. Bauabschnitt wird die Zufahrt von der B 48 auf die B 10 in Fahrtrichtung Landau und die Abfahrt von der B 10 auf die B48 von Pirmasens kommend gesperrt. Weiterhin ist eine Zufahrt von der B 48 auf die K 2 (Altenstraße) sowie in Gegenrichtung von der K 2 auf die B 48 in
Annweiler nicht möglich.

Kein Lkw-Begegnungsverkehr
Es erfolgt eine Umleitung über Wernersberg im Zuge der K 65 und K 1 und über Lug im Zuge der L 495 und K 65. Die LKW-Umleitung erfolgt so, dass LKW-Begegnungsverkehr in den Ortsdurchfahrten vermieden wird.

Genau dieses Szenario sorgte für großen Unmut in Wernersberg beim 1. Bauabschnitt. So kam der Umleitungsverkehr an engen Stellen in Wernersberg immer wieder komplett zum Erliegen, weil sich begegnende Lastwagen nicht aneinander vorbeikamen. Der LBM reagierte schließlich unter dem großen Druck und änderte die Umleitungsstrecke. (suewpress.de berichtete).

Der Verkehr von der B48 aus Richtung Bad Bergzabern wird ab
der Kaiserbacher Mühle in Richtung Landau im Zuge der L509 auf die A65
umgeleitet, so der LBM.

Die Annweiler Tafel zieht um.
Vom Hohenstaufensaal in die August-Bebel-Straße

Die Tafel in Annweiler war zunächst fünf Jahre lang als Außenstelle der Tafel Bad Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist sie als eingetragener gemeinnütziger Verein „Tafel Annweiler e.V.“ eigenständig. Nach einer Übergangszeit im Hohenstaufensaal wird die Tafel nun ab dem kommenden Mittwoch, 21. Juli, am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 mit der Ausgabe der Lebensmittel beginnen.
Bild: Zum letzten Mal im Hohenstaufensaal. Die Annweiler Tafel-Chefs. (v.l.n.r.) Hans-Peter Schmidt, Benjamin Seyfried, Wolfgang Engel.

Annweiler.13.7.2021/hps/hi. Als eine der wenigen Tafeln in Rheinland-Pfalz konnte die Annweiler Tafel e.V. durch die unkomplizierte Bereitstellung des Hohenstaufensaal durchgehend ein Angebot für die Bedürftigen im Trifelsland und in Hauenstein sicherstellen.

„Ich bin froh, dass wir mit den Räumlichkeiten des Hohenstaufensaals in diesen nicht einfachen Zeiten helfen konnten. Es war uns eine Selbstverständlichkeit, diese wichtige und nachhaltige Arbeit, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird, zu unterstützen“, so Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried.

Ab 21. Juli Ausgabe der Tafel in der August-Bebel-Straße
Die Tafel in Annweiler war von 2015 bis Ende 2020 als Außenstelle der Tafel Bad-Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist die „Tafel Annweiler e.V.“ selbständig als ein eigetragener gemeinnütziger Verein. In der Corona-Situation war der Hohenstaufensaal kaum für Präsenzveranstaltungen belegt. Daher genehmigte Bürgermeister Seyfried die Nutzung für die wöchentliche Ausgabe der Tafel. Nachdem das Infektionsgeschehen weitgehend abgeklungen ist, nehmen die Veranstaltungstermine für den Hohenstaufensaal wieder zu. Daher musste sich die Annweiler Tafel nach einer anderen geeigneten Räumlichkeit umsehen.

Ab dem 21. Juli beginnt am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 die Ausgabe der Lebensmittel.

Dazu die beiden Tafel-Vorsitzenden Hans-Peter Schmitt und Wolfgang Engel: „Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Annweiler. Mit der temporären Nutzung des Hohenstaufensaal hat uns Bürgermeister Seyfried eine große Unterstützung zu teil werden lassen. Nur so konnten wir unseren Kunden gerade während der Corona-Krise ein gleichbleibendes Angebot liefern. Wir freuen uns nun auf unseren neuen Ausgabeort beim Kaninchenzüchterverein P3. Der Verein hat uns freundlich aufgenommen“.

Galerie


Dietmar Gutting. Behinderten-Beauftragter im Kreis SÜW

Anfang Juli hat Dietmar Gutting sein neue Stelle als Behinderten-Beauftragter angetreten.

Annweiler.13.7.2021/kv. Dietmar Gutting ist der neue Kommunale Behinderten-Beauftragte des Landkreises SÜW. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herr Gutting einen erfahrenen Experten für die Belange von Menschen mit Behinderung gewonnen haben. Er wird als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen sowie die Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltungen in SÜW zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion beraten“, hält Landrat Dietmar Seefeldt fest.

Gutting, der seit 2005 ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern war, freut sich auf seine neue, kreisweite Tätigkeit. Er sagt: „Für die Bürgerinnen und Bürger will ich sowohl dezentrale Sprechstunden einrichten als auch Hausbesuche ermöglichen, sofern die Pandemielage das zulässt. Diese Hausbesuche sind sinnvoll, denn für viele lässt es sich in den eigenen vier Wänden leichter über sensible Themen sprechen. Und ich kann mir gleich mit Blick auf Barrierefreiheit ein Bild vom Wohnraum machen.“

Barrierefreie Infrastrukturen
Bushaltestellen, Büchereien oder Einkaufsmöglichkeiten ohne Hürden können dazu beitragen, dass Menschen möglichst lange im gewohnten Umfeld bleiben können: „Auch Eltern mit Kinderwagen profitieren von Barrierefreiheit.“ 

Kein Typ, um zuhause rumzusitzen
Dietmar Gutting war als Koch und Chemiefacharbeiter tätig, bevor er selbst berufs- und erwerbsunfähig wurde. Er sei kein Typ, um zuhause rumzusitzen, beschreibt er sich selbst. So habe ich er zunächst als VdK-Berater für barrierefreies Wohnen gewirkt und dann als Kommunaler Behindertenbeauftragter der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern. Zum 1. Juli 2021 wird er Kommunaler Behindertenbeauftragter des Landkreises Südliche Weinstraße. Er ist 61 Jahre alt, lebt mit seiner Frau in Ingenheim und hat eine erwachsene Tochter.

Kontakt
Dietmar Gutting
Kommunaler Behindertenbeauftragter des Landkreises SÜW
Telefon: 06341 940125
E-Mail: dietmar.gutting@suedliche-weinstrasse.de

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