Tafel Annweiler im neuen Domizil.

Seit Januar 2021 ist die Tafel Annweiler ein selbständiger Verein. Nach einer Übergangszeit im Hohenstaufensaal und in verschiedenen Aussenlagern erfolgt die Ausgabe der Lebensmittel für Bedürftige nun im neuen Domizil. In den Räumen des Kleintierzuchtvereins P3. Auf 150 qm ist jetzt alles wieder zusammen.
Bild: Tafel-Vorstand Hans-Peter Schmidt. Fotos: cmc-hi

Annweiler.29.9.2021/hi. Der mehrwöchige Umzug ist bewerkstelligt. „Bis alles auf seinem Platz steht, dauert es noch etwas“, meinte Tafel-Vorstand Hans-Peter Schmidt, „das letzte Corona-Jahr haben wir gut überstanden. Mit nur einer zweiwöchentlichen Pause. Dank der Unterstützung durch die Stadt Annweiler konnten wir übergangsweise das Foyer des Hohenstaufensaals für die Lebensmittelausgabe nutzen und so den Tafelbetrieb aufrechterhalten“.

Lebensmittel nicht wegwerfen
Zu viele Lebensmittel wandern ohne Umweg über den Verbraucher direkt in die Mülltonne. Die Tafel sorgt für eine Umverteilung, indem sie Lebensmittelspenden abholt und sie an Bedürftige weiter gibt. Der Tafel-Verein kümmert sich darum, dass Überfluss nicht weggeworfen wird.

Alle Arbeiten des Abholens, Sortierens und Verteilens, sowie sämtliche Hintergrundarbeiten werden von ehrenamtlichen Mitgliedern geleistet.

Wenn die ersten Waren eingetroffen sind beginnt auch schon das Sortieren und Einräumen. Wie in einer Art „Tante-Emma-Laden“ werden die Lebensmittel kontrolliert und die die Regale eingeräumt. Haltbarkeitsdaten werden auf den Verpackungen gesucht und bewertet.

60 Aktive helfen, die Versorgung bedürftiger in den Verbandsgemeinden Annweiler und Hauenstein über eine wöchentliche Lebensmittelausgabe zu unterstützen. Dabei sind auch Helfer aus Syrien und Afghanistan.

Einmal in der Woche, jeweils mittwochs von 11 bis 13 Uhr, ist Ausgabe. Damit es gerecht zugeht und jeder Kunde einmal vor vollen Regalen steht, wird die Reihenfolge über ein Farbsystem so variiert, dass jeder Kunde mal als erster oder letzter dran kommt.

Kontakt
Tafel Annweiler
August Bebel- Str. 17  (neben der Bahnschranke beim Freibad)
E-Mail: tafel.annweiler@gmail.com
mob. 01573/7961011

Die Annweiler Tafel zieht um.
Vom Hohenstaufensaal in die August-Bebel-Straße

Die Tafel in Annweiler war zunächst fünf Jahre lang als Außenstelle der Tafel Bad Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist sie als eingetragener gemeinnütziger Verein „Tafel Annweiler e.V.“ eigenständig. Nach einer Übergangszeit im Hohenstaufensaal wird die Tafel nun ab dem kommenden Mittwoch, 21. Juli, am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 mit der Ausgabe der Lebensmittel beginnen.
Bild: Zum letzten Mal im Hohenstaufensaal. Die Annweiler Tafel-Chefs. (v.l.n.r.) Hans-Peter Schmidt, Benjamin Seyfried, Wolfgang Engel.

Annweiler.13.7.2021/hps/hi. Als eine der wenigen Tafeln in Rheinland-Pfalz konnte die Annweiler Tafel e.V. durch die unkomplizierte Bereitstellung des Hohenstaufensaal durchgehend ein Angebot für die Bedürftigen im Trifelsland und in Hauenstein sicherstellen.

„Ich bin froh, dass wir mit den Räumlichkeiten des Hohenstaufensaals in diesen nicht einfachen Zeiten helfen konnten. Es war uns eine Selbstverständlichkeit, diese wichtige und nachhaltige Arbeit, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird, zu unterstützen“, so Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried.

Ab 21. Juli Ausgabe der Tafel in der August-Bebel-Straße
Die Tafel in Annweiler war von 2015 bis Ende 2020 als Außenstelle der Tafel Bad-Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist die “Tafel Annweiler e.V.” selbständig als ein eigetragener gemeinnütziger Verein. In der Corona-Situation war der Hohenstaufensaal kaum für Präsenzveranstaltungen belegt. Daher genehmigte Bürgermeister Seyfried die Nutzung für die wöchentliche Ausgabe der Tafel. Nachdem das Infektionsgeschehen weitgehend abgeklungen ist, nehmen die Veranstaltungstermine für den Hohenstaufensaal wieder zu. Daher musste sich die Annweiler Tafel nach einer anderen geeigneten Räumlichkeit umsehen.

Ab dem 21. Juli beginnt am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 die Ausgabe der Lebensmittel.

Dazu die beiden Tafel-Vorsitzenden Hans-Peter Schmitt und Wolfgang Engel: „Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Annweiler. Mit der temporären Nutzung des Hohenstaufensaal hat uns Bürgermeister Seyfried eine große Unterstützung zu teil werden lassen. Nur so konnten wir unseren Kunden gerade während der Corona-Krise ein gleichbleibendes Angebot liefern. Wir freuen uns nun auf unseren neuen Ausgabeort beim Kaninchenzüchterverein P3. Der Verein hat uns freundlich aufgenommen“.

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