Trifels-Gymnasium Annweiler erhält Plakette „Nachhaltige Schule“

Das Ministerium für Bildung und die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz haben das Trifels-Gymnasium in Annweiler mit der Umweltplakette für nachhaltige Schulen ausgezeichnet. Gesucht waren Schulen aller Schularten, die sich um nachhaltiges Handeln und Umweltschutz verdient gemacht haben. Landrat Dietmar Seefeldt und der für Schulen zuständige Kreisbeigeordnete Ulrich Teichmann loben das Engagement der Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz.
Archivbild Trifelsgymnasium

Annweiler.Landau.28.7.2021/kv. „Wir freuen uns sehr, dass das Trifels-Gymnasium mit seinem Maßnahmen-Portfolio die Jury überzeugen konnte und die Plakette erhalten hat. Das Engagement ist vorbildlich. Beispielsweise hat die Schule in den Projekttagen verschiedene Bäume, Stauden und Sträucher gepflanzt. Ausgeführt wurde das Projekt von den Schülerinnen und Schülern sowie den Tutorinnen und Tutoren der MSS12“, betonen Landrat Dietmar Seefeldt und Schuldezernent Ulrich Teichmann.

Im Trifels-Gymnasium gibt es weiterhin schon seit geraumer Zeit eine Zufahrtsbeschränkung zum Schulgelände in Form einer Schranke, einen Fahrradkeller und einen Schulgarten. Außerdem stellt die Schule einen Wasserspender zur Verfügung, vom Förderverein gespendete Trinkflaschen können so immer wieder kostenlos befüllt werden. Seit Neuestem besitzt die Schule
ein Elektroauto.

Insgesamt 22 Schulen haben in diesem Jahr die Plakette erhalten. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Realschule plus im Staufer-Schulzentrum Annweiler mit der Plakette „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet. Auf der Grundlage eines Punktekataloges war es möglich, sich für die Auszeichnung zu bewerben.

Hintergrund
Die Auszeichnung soll Schulen, die sich im besonderen Maße für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, belohnen und eine Motivation darstellen, um sich mit dem wichtigen Thema der Nachhaltigkeit an seiner Schule zu beschäftigen. Dabei steht im Besonderen das gemeinsame Engagement der Schülerinnen und Schüler und der gesamten Schulgemeinschaft im Fokus. Die Umweltplakette für nachhaltige Schulen können die Schulen durch verschiedene Kriterien anhand eines Punktekatalogs erhalten. Zusätzlich kann ein Sonderpreis an Schulen vergeben werden, die sich durch Ideen und Gestaltung des Themengebiet Nachhaltigkeit und Umweltbildung besonders engagieren.
Die Auszeichnung erfolgte auf Vorschlag einer Jury, die sich aus den Mitgliedern des Gemeinschaftsprojekts „Schule. Nachhaltig. Gestalten“ der Landesschülervertretung und des Bildungsministeriums zusammensetzt.

Wo die Elwetritsche ihr Nest hat

Es gibt wohl kaum ein zweites Wesen, um das sich so viele Geschichten, Erzählungen und Mythen ranken wie um das Pfälzer Wappentier. Richtig – die Elwetritsche. Scheu und schlau, so dass kaum jemand weiß, wie sie aussieht, obschon jedes Kind auf dem Dorf von klein auf lernt, wie sie zu fangen ist, mit Sack und Kerze und so. Dabei ist das alles kein Hexenwerk. Bei Waldemar Schimmel in Annweiler scharen sich die possierlichen Tierchen rund um sein Haus in Annweiler.
Bild: Waldemar Schimmel mit einer Auswahl seiner Elwetritsche-Kreationen. Foto: cmc-hi

Annweiler.25.7.2021/Robert Wilhelm/suewpress. Und wie es sich für eine echte Tritsche gehört, sieht keine aus wie die andere. Der kupferne Genpool ist da sehr experimentierfreudig. Und wer es versteht, für eine Tritsche oder ein anderes Objekt aus der Fabelwelt des Künstlers artgerecht zu sorgen, kann es sogar käuflich erwerben.

Bei Motivwahl flexibel
Denn Schimmel ist nicht nur auf Tritschen spezialisiert, sondern in seinen Motiven völlig frei. Welches Stück den sehr agilen Mann auch anlacht, der in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feiert, das nimmt er unter seine kreative Fittiche. Ein Gedankenblitz, eine Eingebung oder eine spontane Idee und schon geht’s los.

Sauerstoff, Lötdraht und Schweißgerät. Das Material? Kupfer. Ergebnis. Pfiffiger geht es kaum. Jedes Stück ein Unikat aus Kupferblech, Reste von der Baustelle. Womit jeder Schrotthändler sein Geld verdient, wird in den Händen von Schimmel zum Kunstobjekt.

Aus allem kann Schimmel etwas machen

Da entsteht aus alten Plattenstücken gleich eine ganze Armada, die auf dem Gartenhäuschen in See sticht, aus alten kupfernen Badöfen erschafft Schimmel ein kauziges Ehepaar oder aus einem alten Wurstkessel – passender Weise – eine Wutz. Grandios und eine Zierde für jedes Haus und jeden Garten. Die Motivfindung ist absolut spontan. „Da hatte ich das Buch von Wilhelm Busch in der Hand“, erzählt er. Wenige Tage später recken Max und Moritz ihre Kupfernase in die Annweilerer Luft. Oder. Kinder aus der Nachbarschaft wollten eine Maus von der Sendung mit der Maus. Gesagt getan. Strahlende Kinderaugen.

Bahn gebrochen hat sich die künstlerische Ader des gelernten Heizungsbauers und Sanitärfachmannes vor etwa 40 Jahren. Einfach so, berichtet Schimmel. Von seinen Baustellen nahm er die Kupferreste mit in seinen eigenen Betrieb in Kaiserslautern und lagerte sie dort. Und irgendwann hat es dann beim Betrachten Klick gemacht, erzählt er im Gespräch.

Verkaufen, um Platz für Neues zu schaffen
Hunderte von Objekten sind in all den Jahren entstanden. Einige davon hat er verkauft – auf Kunsthandwerkermärkten, Ausstellungen und Museen in der Region. Aber nicht des Geldes wegen, betont Schimmel. „Damit Platz für Neues ist.“

Platz war auch in seinem alten Haus in der Altenstraße, wo seine Frau Eleonore Hertweck fast 20 Jahre lang eine kleine Kunstgalerie im Nebenerwerb führte. Und obwohl sie die Galerie schon vor fünf Jahren aufgegeben hat, rufen noch immer Leute an und fragen nach den Objekten ihres Mannes, die neben Gemälden den Ausstellungsraum schmückten. Gerade dieser Tage wieder, erzählt die weitgereiste Frau, die an der Uni Landau arbeitet und die Organisation hinter dem Kupferkünstler in Händen hält.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von suewpress.de

Kontakt
Zwar arbeitet und erschafft Schimmel in der Regel sehr intuitiv, aber als gelernter und bodenständiger Handwerker hat er kein Problem damit, auch konkrete Auftragsarbeiten anzunehmen.
Interessenten sind nach Vereinbarung willkommen in der Gorgonzola-Straße 3, 76855 Annweiler.Telefon 06346/1324, E-Mail: eleonore.hertweck@web.de

Guter Start ins Leben.
Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) verabschiedet Schulabgänger

Das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal verabschiedete in diesem Jahr über 60 Abschlussschülerinnen und –schüler. Zwei Jugendliche, Sarah Bauer und Vincent Kotzan, erhielten aufgrund ihres sozialen Engagements eine Urkunde mit Buchpreis vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. Auch Emine Arkan wurde für ihre guten schulischen Leistungen mit einem Buchpreis und einer Urkunde ausgezeichnet.
Bild: Intensive Förderung vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung: das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal. Foto: BV

Frankenthal.21.7.2021/BV/hi. Schulleiterin Ina Knittel betonte in ihrer Rede bei der Entlassfeier, dass die Jugendlichen in der Zeit des Lockdowns vor große Herausforderungen gestellt waren. Doch die Abschlussschülerinnen und -schüler hätten die Situation mit Bravour gemeistert: „Versucht euch einzubringen und sucht zukünftig Mitgestaltung und Mitverantwortung“, gab sie den Jugendlichen mit auf ihren weiteren Weg. Es sei das Bestreben der Lehrkräfte des PIH gewesen, ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

20 Jugendliche verließen nach der neunten Klasse mit der allgemeinen Schulreife, 12 nach der zehnten Klasse mit der Mittleren Reife und drei, die den Bildungsgang Ganzheitliche Entwicklung besucht hatten, das Pfalzinstitut.

Die Berufsbildende Schule für Gehörlose und Schwerhörige entließ 27 junge Menschen, die entweder ein Berufsvorbereitungsjahr oder die Berufsfachschule absolviert hatten. Dabei besuchten sie die Fachrichtungen Holztechnik, Metalltechnik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Hauswirtschaft, Ernährung und Sozialwesen.

Information: PIH
Das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) wurde 1825 als Taubstummenanstalt von Augustin Violet gegründet und befindet sich in der Trägerschaft des Bezirksverbandes Pfalz. Es verfügt über eine lange Tradition hinsichtlich der Bildung und Förderung von Menschen mit Hörschädigung.

Aufgabe des PIH ist die Bildung, Förderung, Unterrichtung, Beratung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Hörschädigung. Die Begriffe Hören und Kommunikation bezeichnen die Felder unseres Arbeitsschwerpunktes.

Schulisches Ziel ist die Teilhabe von Menschen mit Hörschädigung an der Gesellschaft auf der Basis von Kommunikations- und Sozialkompetenzen.  Denn für ein selbstbestimmtes Leben sind Selbstständigkeit und Identität wichtig. Zudem sind Wissenserwerb und Bildung sowie Dialog- und Kommunikationsfähigkeit von großer Bedeutung. Für eine wertschätzende Kommunikation ist daher das Schaffen optimaler Hör- und Kommunikationsbedingungen unter Hinzuziehung technischer Hilfsmittel unerlässlich. Das Gleiche gilt für den Erwerb einer umfänglichen Sprachkompetenz. Hierzu zählen Lautsprache, Schriftsprache, Gebärdensprache, unterstützende Gebärden sowie unterstützende Kommunikation.

Auf den Spuren von Max Slevogt.
Eine besondere Tour von Biosphären-Guide Andrea Frech

Die geführte Wanderung am 11. Juli von Andrea Frech war bei den natur- und kulturinteressierten Teilnehmern auf große Resonanz gestoßen. Die nächste Slevogt-Tour findet am Sonntag, 26. September, statt. Ausgangspunkt ist wieder am ehemaligen Café Maria in Leinsweiler. Auch am Wahlsonntag zur Bundestagswahl ein schöner Ausflug. Vormittags wählen gehen, dann auf den Spuren von Max Slevogt wandern, und am Abend die Wahlergebnisse am Bildschirm verfolgen…
Bild: Ingo Hammann

Leinsweiler.20.7.2021/A.F./hi. Nach Bewältigung des ersten Anstiegs erläutert die Naturführerin und Biosphärenguide, Andrea Frech, die Bedeutung des Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen: Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung.

Die Unterteilung in die verschiedenen Zonen, die Kernzonen, Pflegezonen und Bereiche für nachhaltige Entwicklung, wird anhand von Kartenmaterial erläutert. Corona-konform wird das Anschauungsmaterial auf einem Band zwischen zwei Ästen aufgehängt oder auf dem Weg vor den Teilnehmern abgelegt.

Nach einigen Metern erreicht die Gruppe dann die Abbildung des Waldbildes des impressionistischen Künstlers Max Slevogt. Biosphärenguide Andrea berichtet von wichtigen Stationen des Künstlerlebens. Sie beschreibt die Darstellung der Emotionen des Künstlers unter Einbindung von Farb- und Lichteffekten in seinen Werken. So entsteht bei den Teilnehmer ein Bild von seiner künstlerischen Entwicklung und den verschiedenen Schaffens-Phasen.

Besonders das „Waldbild“ von Max Slevogt lädt zum direkten Vergleich mit dem Original-Wald und einigen Aspekten zur Niederwaldbewirtschaftung sowie der Verwendung nachhaltig produzierten Esskastanienholzes ein.

Auf der Slevogt-Tour spricht Andrea Frech auch gesamtökologische Aspekte an, die sich aus den Veränderungen des Waldes durch die Einflüsse des Klimawandels ergeben. Auch lernen die Teilnehmer Wissenswertes zum geologischen Untergrund des Pfälzerwaldes. Und auch, dass es zwischenzeitlich munter im Pfälzerwald lebende Luchse gibt und die interessante Geschichte dazu erfahren die Teilnehmer.

Nach einem Stop am Rapunzelturm des Slevogthofes mit seiner ganz besonderen Atmosphäre der Familiengrabstätte folgt ein kreislaufbelebender Anstieg auf die Burgruine Neukastell. Danach sind die Lungen der Teilnehmer bestens für eine Gesangseinlage vor dem Felsenkeller vorbereitet.

Der wunderschöne Blick auf den Oberrheingraben vom Felsplateau des Neukastells aus wird die sportlichen Mühen des Anstieges schnell wieder in Vergessenheit geraten lassen.

Am Ende der Führung, nach rund drei Stunden, haben die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit den licht- und farbenfrohen Bildern des bedeutenden Künstlers ihre eigenen Landschaftseindrücke gegenüberzustellen.

Einem kurzweiligen Sonntagnachmittag folgt der Genuss der regionalen Küche in einer der ortsansässigen Gaststätten. Und dann am Wahlsonntagabend die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 am Bildschirm verfolgen.

Per Actionbound durch die GalaxiLutri
Jugendkulturmeile ruft zu Spacewalk in Sommerferien auf

Ein Smartphone mit der Actionbound-App, dazu der Pass der Jugendkulturmeile… das ist die Ausrüstung, die die jugendlichen Spielerinnen und Spieler benötigen, um in ein aufregendes Abenteuer zu starten. Es führt sie auf einer spannenden Reise quer durch die GalaxiLutri, die von einem gemeinen Quiz-O-Zon angegriffen wurde und nun dringend Hilfe benötigt.
Bild: Bestens für den Spacewalk durch GalaxiLutri gerüstet: Fabian Striehl und Andrea Löschnig von der Jugendkulturmeile. Foto: KL

Kaiserslautern.13.7.2021/bv/hi. Hilfe soll die GalaxiLutri vor allem von den 12- bis 16-jährigen Heldinnen und Helden erhalten. Für sie wurde der abwechslungsreich gestaltete Actionbound der Jugendkulturmeile entwickelt. „Auch der ein oder andere Erwachsene wird sicherlich Spaß an unserem Spacewalk haben“, sind sich die Verantwortlichen sicher.

Vom 17. Juli bis 8. August seien deshalb alle Astronautinnen und Astronauten aufgerufen, die einzelnen Planeten, sprich Institutionen der Jugendkulturmeile, mittels kniffliger Rätsel, herausfordernder Denksportaufgaben oder geschicktem Kombinationsvermögen von ihrem bösen Bann zu befreien. Bunte Planetenaufkleber für den Pass belohnen sie dafür.

Ziel des Actionbounds ist es, anhand der Interstellaren Galaxiekarte, dem Pass der Jugendkulturmeile, die gesamte GalaxiLutri zu retten. Dieser sind seit dem Angriff des Quiz-O-Zons nicht nur die Freude und Liebe, sondern auch der Tanz und die Musik komplett abhandengekommen.

Per Handy sowie der Actionbound-App lässt sich mit den verschiedenen QR-Codes die eigene Rakete an jedem beliebigen Planeten starten. Eventuell benötigte Pausen zum Auftanken der Kraftstoffreserven lassen sich ebenfalls jederzeit einbauen, so dass die Galaxie je nach Lust und Laune an unterschiedlichen Tagen beflogen werden kann. Für den finalen Bound werden alle Buchstaben und Zahlencodes der Planetenaufkleber benötigt.

Wurde dann der Quiz-O-Zon überwältigt und die GalaxiLutri befreit, winken tolle Preise. Zu gewinnen gibt es für Teilnehmende bis 16 Jahre ein Tablet, Eintrittskarten für eine Rockoper und ein Familienkonzert, Bücher, Spiele, echte Kunstwerke und vieles mehr.

Der GalaxiLutri-Pass liegt bei allen Institutionen der Jugendkulturmeile sowie der Tourist-Information aus und ist wie die Teilnahme am Gewinnspiel kostenlos.

Die Partner der Jugendkulturmeile sind das Jugend- und Programmzentrum JUZ, das Stadtmuseum (Theodor-Zink-Museum/Wadgasserhof), das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, die Pfalzbibliothek und das Pfalztheater, die Emmerich-Smola-Musikschule und Musikakademie sowie die Fruchthalle, Stadtbibliothek und die Volkshochschule.

Bei dieser Aktion als Gast mit dabei ist das Projektbüro für Städtische Veranstaltungen. Die Ferienaktion wird von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur „IM FOKUS – 6 Punkte für die Kultur: neue Medien“ gefördert.

Weitere Informationen rund um die Rettung der GalaxiLutri sind unter www.jugendkulturmeile-kl.de erhältlich.

Überraschungen aus der Themenbox.
Neues Angebot der Pfalzbibliothek Kaiserslautern

Die Pfalzbibliothek Kaiserslautern hat sich etwas Neues einfallen lassen: Für jene, die sich gerne überraschen lassen, packt sie Themenboxen, die drei bis acht Bücher zum gewünschten Sujet enthalten. Dabei kann es sich um große Themen wie Kochen, Wandern, pfälzische Geschichte, Kaiserslautern oder Spielen handeln. Aber auch kleine Themen wie Schmalfilmtechnik, Buntsandstein, Damaszenerstahl und vieles andere mehr sind möglich. Man kann aber ebenso ein Überraschungspaket wählen, dann ist auch das Thema unbekannt.
Bild: Weckt Neugier: Überraschungspakete mit unbekanntem Inhalt. Foto: Pfalzbibliothek

Kaiserslautern.12.7.2021/bv/hi. Inzwischen darf man sich auch wieder im Lesesaal der Pfalzbibliothek für maximal zwei Stunden aufhalten, um Zeitung zu lesen oder im Internet zu surfen. Wünsche für ein Überraschungspakte können per E-Mail an info@pfalzbibliothek.bv-pfalz.de geschickt werden.

Gezeigt wird auch die Ausstellung „Nanu?* – Geschlechtliche Vielfalt in der Pfalz gestern und heute“. Die Ausstellung zeigt eine Spurensuche zu historischen Entwicklungen und regionalen Besonderheiten in der Pfalz. So ist die Schau, die aus 20 Roll-ups besteht, dank einiger privater Leihgaben durch Objekte mit Bezug zu Kaiserslautern ergänzt. Darunter ein Album des Betreibers des ersten Szenelokals „Chez les Amis“, Heinz Sieber.

Die Pfalzbibliothek in der Bismarckstraße 17 ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 16 Uhr, momentan allerdings mittwochs nur von 9 bis 12 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Es besteht Maskenpflicht.
Der Zutritt erfolgt über den Haupteingang und ist durch ein Einbahnsystem geregelt.

Machen ist wie wollen, nur krasser.
MakerSpace in Landau eröffnet

Das Landauer Zentrum für Technikkultur (ZTL) konnte jetzt mit Pandemie-bedingter Verzögerung am 3. Juli endlich seinen neuen Makerspace offiziell eröffnen. „Machen ist wie wollen, nur krasser“, sei das Motto des ZTL, so die  Vorsitzenden Karsten Moock und Dominik Simon.  Bild: Bunt, hell und bestens ausgestattet: Der neue Makerspace des Zentrums für Technikkultur in Landau. (Quelle: ZTL)

Landau.7.6.2021/KV/hi. Landaus OB Thomas Hirsch und SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt nutzten die Gelegenheit, um die neugestalteten Räumlichkeiten mit Werkstatt, Elektronik-Ecke und gemütlicher Lounge zu besichtigen. Künftig können hier Macherinnen und Macher zusammenkommen, um in der offenen Werkstatt an Workshops teilzunehmen, Werkzeuge auszuleihen oder gemeinsam an Projekten zu tüfteln.

MakerSpace: Ein Raum für Tüftler, Erfinder und Kreative
„MINT ist im Zentrum für Technikkultur Landau keine Geschmacksangabe, sondern steht für die Themenbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, so OB Hirsch und Landrat Seefeldt. Jungen Menschen werde im Makerspace Raum zum Tüfteln und Werkeln gegeben. „Wir sind dankbar für das ehrenamtliche Engagement in diesen Themenbereichen der Zukunft“, betonen die beiden Verwaltungschefs. „Die neuen Räumlichkeiten bieten dafür beste Voraussetzungen. Dank zahlreicher Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft ist der Space bestens ausgestattet. Vom Geodreieck bis zum 3D-Drucker ist alles da.“

Auch die Stadt Landau habe das Vorhaben gemeinsam mit der Firma APL im Rahmen des städtischen Hilfsprogramms „Miteinander in Landau“ mit 5.000 Euro unterstützt.

Wer die Eröffnung des Makerspaces verpasst hat, soll in den kommenden Monaten bei zahlreichen Workshops die Möglichkeit bekommen, ihn kennenzulernen.

Als nächstes steht „Freifunk Südpfalz – viel mehr als ein WLAN-Hotspot“ am 23. Juli ab 18:30 Uhr auf dem Programm. Anmeldungen sind unter https://events.ztl.space möglich. Dort finden sich auch weitere Veranstaltungsangebote.

Für den 25. September ist ein öffentlicher „Macherdaach“ in der Sporthalle am Ebenberg geplant.

Information. Zentrum für Technikkultur Landau (ZTL)
Das ZTL ist ein gemeinnütziger Verein in Landau. Es wurde 2019 von Mitgliedern der Linux User Group, der lokalen Freifunk-Gruppen, des Chaos Computer Clubs und der örtlichen Funkamateure gegründet. Derzeit sind knapp 40 Personen im Verein aktiv.

Ziel ist es, Menschen mit technischem Interesse eine Plattform zu bieten, auf der sie sich austauschen und gemeinsam Projekte erarbeiten können.

Besonders bei Jugendlichen möchten der Verein und seine Förderer das Interesse für Technik und technische Berufe wecken. Dazu stehen dem Verein rund 200 Quadratmeter mit Werk- und Besprechungsräumen sowie einem Gemeinschaftsraum im ehemaligen Interunion-Gebäude zur Verfügung.

Bezirksverband Pfalz fördert acht Kulturprojekte

Der Ausschuss für Kunst und Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde unter dem Vorsitz von Manfred Geis befasste sich in seiner Online-Sitzung mit Zuschussanträgen und entschied, acht Kulturprojekte mit insgesamt 21.000 Euro zu fördern.  
Bild: Bedeutendster Regent am Pfalz-Zweibrücker Hof: Herzog Christian IV. (1722-1775). Quelle: BV Pfalz

Kaiserslautern.17.6.2021/hi. Die in eineinhalb Corona-Krisenjahren arg gebeutelte Kunst- und Kultur-Szene erhält insgesamt 21.000 Euro. Das Geld fließt in Beträgen zwischen jeweils 1.500 bis 4.000 Euro in acht verschiedene Kulturprojekte, teilte der Bezirksverband Pfalz mit.

Stadtmuseum Zweibrücken. Jubiläumsausstellung und Tagung: Herzog Christian IV.
Das Stadtmuseum Zweibrücken erhält 4.000 Euro für eine Jubiläumsausstellung und eine geschichtswissenschaftliche Tagung zum Thema „Grenzgänger im Zeitalter der Aufklärung: Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken (1722-1775) und Johann Christian von Mannlich (1741 -1822)“.

Im kommenden Jahr 2022 jährt sich der Geburtstag von Herzog Christian IV. zum 300. und der Todestag seines Hofmalers Mannlich zum 200. Mal.

Das Projekt will beide Persönlichkeiten, die eng miteinander verbunden waren, würdigen und deren Leben und Werk aufzeigen.

Christian IV. gilt als bedeutendster Regent des Fürstentums Pfalz-Zweibrücken und Repräsentant eines aufgeklärten Absolutismus, der in seiner 40-jährigen, von Kriegen verschonten Regierungszeit zahlreiche Reformwerke anpackte und seine Residenzstadt Zweibrücken zu einem europäisch, frankophil geprägten Kulturzentrum machte.

Das Ensemble der barocken Herzogvorstadt, die Erzeugnisse seiner Porzellanmanufaktur, die Kunstwerke der Pfalz-Zweibrücker Malerschule sowie die Gründung des Landgestüts 1755 gehen auf ihn zurück.

Herzog Christian IV. machte Mannlich nicht nur zum Hofmaler, sondern auch zum Inspektor der herzoglichen Gemäldesammlung und zum Gründungsdirektor einer Zweibrücker Zeichenschule.
Die Ausstellung soll vom 25. September 2022 bis 5. März 2023 und die Tagung vom 6. bis 8. Oktober 2022 stattfinden.

Protestantische Stiftskirche Neustadt. Musik Festival 2021.
Mit 3.000 Euro fördert der BV Pfalz die protestantische Stiftskirchengemeinde Neustadt für ihr Projekt „Neustadter Herbst – Festival Alte Musik an der Weinstraße 2021“, bei dem vom 5. bis 19. September in beiden Teilen der Stiftskirche und in Veranstaltungsstätten rund herum Werke unter anderem von Desprez, Bach, Haydn, Stamitz, Mozart und Beethoven zu Gehör kommen sollen.

Atelier Friederike Zeit-Narum. Deidesheimer Kunsttage.
Weitere 3.000 Euro kommen Friederike Zeit Narum für ihr Projekt „Intonation 2021 – Deidesheimer Kunsttage“ zugute, das vom 14. bis 25. Oktober geplant ist. Unter Beteiligung internationaler Künstler können Besucherinnen und Besucher das Entstehen ihrer Arbeiten beobachten.
Darüber hinaus sind auch Vorträge vorgesehen.

Buchautorin Gertrud Schanne-Raab. Zwangsarbeiter in Zweibrücken.
Gertrud Schanne-Raab aus Zweibrücken hat sich in ihrem Buch „Für jeden sichtbar und doch vergessen – Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Zweibrücken 1940-1945“ mit einem wichtigen Thema beschäftigt, für das ihr ebenfalls 3.000 Euro zufließen.
Eine Arbeitsgruppe aus acht historisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern trug ehrenamtlich Informationen zu mehr als 4.300 Männern und Frauen zusammen, die zur Zwangsarbeit nach Zweibrücken verschleppt worden waren.

Donnersberger Literaturtage. Susanne-Faschon-Preis.
Der Verein Donnersberger Literaturtage kann sich über 2.500 Euro freuen, um den Wettbewerb, der sich an Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz richtet, auszurichten.
Im Mittelpunkt steht die Vergabe des Susanne-Faschon-Preises am 9. Juli.

Uni Mainz, Institut für Geschichtliche Landeskunde. Buch Kehilla Schpira. Jüdisches Leben in Speyer.
Das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz bekommt 2.000 Euro für sein Buch „Kehilla Schpira. Zeugnisse jüdischen Lebens in Speyer“. Es soll als vierter und letzter Band der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz“ im Herbst erscheinen.

Florian Boos. Projekt „The Skagen Sound – live“.
Mit weiteren 2.000 Euro wird das Projekt „The Skagen Sound – live“ von Florian Boos unterstützt.
Der Musiker und Dozent ist in Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute in Gladbeck. Er will mit einem Jazz-Ensemble vier Konzerte an verschiedenen Orten in der Pfalz geben. Diese basieren auf dem im vergangenen Jahr erarbeiteten Musik-Film-Projekt, bei dem es um die Umwandlung von Kunstwerken der dänischen „Skagen Maler“ um 1800 in Eigenkompositionen ging. Corona-bedingt fanden die Aufführungen ohne Publikum statt und wurden gefilmt.

Verein Pfälzische Musikgesellschaft. Konzertreihe in memoriam Richard Rudolf Klein.
Der Verein Pfälzische Musikgesellschaft erhält 1.500 Euro für eine Konzertreihe zu Ehren des Komponisten Richard Rudolf Klein, der am 21. Mai 100 Jahre alt geworden wäre und in Nußdorf bei Landau geboren wurde.
Geplant sind 26 Lieder-, Kammermusik- und Orgelabende sowie Chorkonzerte.

Hauensteiner Schuhmuseum.
Bezirksverband Pfalz unterstützt Um- und Neugestaltung mit 50.000 Euro

Der Bezirksverband Pfalz ist Mitträger des Deutschen Schuhmuseums in Hauenstein. Die Um- und Neugestaltung der Ausstellungsflächen werden mit 50.000 Euro unterstützt. Das hat der Bezirksausschuss unter Vorsitz des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder einstimmig beschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung vom 15. Juni.
Bild: BV Pfalz. Wird zurzeit umfangreich saniert: Deutsches Schuhmuseum in Hauenstein bietet unter anderem einen Blick in eine alte Schuhmacherei.

Hauenstein.17.6.2021/hi. 1996 wurde das Museum in einer ehemaligen Schuhfabrik im Bauhausstil von 1929 eröffnet. Als Bildungsstätte und Erinnerungsort zeigt es die technischen Entwicklungen sowie die Bedeutung der Schuhindustrie für die Menschen und für die Region.

Umbau und Modernisierung
Um den modernen Standards gerecht zu werden, wird das Museum seit 2019 umgebaut und umfangreich modernisiert. Künftig will man auch neue Besuchergruppen erschließen; daher sollen die Themen „Inklusion“, „Barrierefreiheit“ und „Bildungsort für Schulklassen“ verstärkt durch interaktive Elemente berücksichtigt und digitale Technik einbezogen werden.

Darüber hinaus müssen unter anderem eine neue Brandschutzanlage eingebaut, Brandschutztüren ausgetauscht, eine neue Sicherheitsbeleuchtung und neue Ausstellungsstrahler montiert und die Behindertentoilette erneuert werden.

Ab diesem Jahr hat der Bezirksverband Pfalz seinen Stifteranteil auch dauerhaft von 60.000 auf 80.000 Euro erhöht, um den Ausstellungsbetrieb sicherzustellen.

Information
Von Theater und Museen über Schulen und Lehrbauernhof bis zu Angeboten seelischer Gesundhei. Der
Bezirksverband Pfalz kümmert sich um kulturelle, soziale und wirtschaftliche Belange der Pfälzerinnen und Pfälzer. Dank seiner über 200-jährigen demokratischen Tradition ist er einzigartig in Rheinland-Pfalz.

Skulpturgarten in Schweigen-Rechtenbach.
Rundgang mit Landrat Seefeldt

Ein spannender Kunstparcours ist seit Mai im Gemeindepark in Schweigen-Rechtenbach entstanden. Im schönen Ambiente zahlreicher Weingüter, Gasthäuser, Gärten und Cafés. 25 Skulpturen und Objekte aus Stein, Holz, Ton, Stahl und Beton von regionalen sowie überregionalen Kunstschaffenden laden ein. Zum Genießen und Verweilen. Landrat Dietmar Seefeldt war bereits selbst vor Ort und konnte sich von der zeitgenössischen Kunst überzeugen.

Schweigen-Rechtenbach.4.6.2021/kv/hi. „Gudrun Zoller hat gemeinsam mit der Gemeinde und dem Tourismusverein Wein&Kultur hier einen sehr interessanten Rundgang und einen erfrischenden Kunstgenuss geschaffen. Mit Skulpturen und Objekten von elf Bildhauerinnen und Bildhauern, neun davon aus der Pfalz, lohnt sich ein Spaziergang durch den Gemeindepark in Schweigen-Rechtenbach jederzeit“, betont Seefeldt. 

Der Kunstparcours möchte dazu beitragen, neue und nachhaltige Impulse für die Kultur zu setzen, will der Kunst eine Plattform bieten und den öffentlichen Raum damit bereichern.

„Die Schwimmerin“. Im leuchtend rotenBadeanzug steht sie auf dem Brunnenrand. Die lebensgroße Plastik aus Feinbeton gehört zu einer Serie von Auflagenfiguren von Gabriele Köbler aus Haßloch. Durch individuelle Bemalung verleiht sie jeder einzelnen Figur ihren ganz besonderen Charakter.

„Sisyphos“ von Pavel Miguel aus Berghausen. Ein gewaltiges Objekt aus Eisenguss. Mit riesiger Kraftanstrengung versucht die Figur, einen Einkaufswagen den steilen Weg hinauf zu schieben. Und man ahnt, dass sie es niemals schaffen wird.

„Die Ruhende“ von Werner Wagner aus Heuchelheim-Klingen. Friedvoll und gelassen auf hohem Stahlsockel. Durch die im Stein eingelagerten Eisenoxyde erhält die Skulptur ihre orange-gelbe Farbe, die wie Jahresringe eines Baumes die Form der Figur nach zeichnen. 

„Mundtot I-III“ ist ein expressives Ensemble aus drei Figuren von Stephan Müller aus Rodalben. Er hat es virtuos mit der Motorsäge aus dem Lärchenholz herausgearbeitet. Unschwer ist zu erkennen, dass sich der Künstler mit diesem Thema stark von der gegenwärtigen Situation leiten ließ.

„Ritter“, „Wächter“ und die „Artemisia“ sind fünf Objekte, die Heidi Hielscher in ihrer Werkstatt in Vorderweidenthal gestaltet hat. Sie sind aus heimischen Hölzern entstanden, denen die Künstlerin mit der Kettensäge durch Einblicke und Durchblicke eine neue Gestalt gab.

Die „Machtbalance“, eine zwei Meter hohe Skulptur, steht daneben. Sie hat die Stufen erklommen. Und man fragt sich, ob sie die Balance halten und so die Macht behalten kann. Auf gekonnte Weise wurde der Lärchenstamm von Stephan Müller für dieses Thema bearbeitet und gestaltet.

„Warten auf T“ und „Theresa“. Bei diesen beiden Figuren von Gabriele Köbler könnte man von weitem meinen, dass sie leben. Eine männnliche Betonskulptur, in sich gekehrt, geduldig, gelassen. Und auf der Bank die Theresa. Es „passiert“ etwas mit dem Raum und dem Platz, den sie einnehmen. Die Interaktion mit dem Betrachter ist dabei gerne erwünscht.

„Kindfrauen“ von Petra Weiner-Jansen aus Bad Bergzabern. Zwei schlanke Betonskulpturen auf hohen Holzstämmen. Anmutig zart und zerbrechlich, wie Porzellan-Figurinen aus dem Zyklus.

Die „Sehende“ ist eine weitere Steinskulptur von Werner Wagner am Ausgang zum Drachengarten. Sie wirkt durch ihre gerundete Formen harmonisch und gelöst. Entspannt liegt sie auf ihrem Sockel und strahlt trotz allem die vitale Energie aus, die auf ein unabhängiges Eigen- und Seelenleben verweist.

Die „Goldpechmarie“ aus hoch gebranntem Ton von Christine Hach aus Gimbsheim steht auf der kleinen “Insel“ im Park. Hier zeigt sie ihre ganze Lust am spielerischen Umgang mit der Bewegung. Am Ausreizen von Extrempositionen. Am Festhalten eines entscheidenden Ausdrucks. Wie in einer eingefrorenen Tanzbewegung.

Die „Kleine Daphne I“ links daneben, eine zweite überlebensgroße Skulptur von Christine Hach. Es geht ihr um Auflösung und Verwandlung. Arme und Haare werden zu Ästen, Zweigen und Blättern. Die Beine sind schon halb von einem Baumstamm umschlossen, „wie aus der Erde gewachsen und irgendwie schon immer da gewesen“.

„Reichsapfel“ aus der Reihe der „Königskinder“ von Stephan Müller. Die mächtige Holzskulptur thront in der Mitte des Rasenplatzes. Aus einem 150 cm hohen Lärchenstamm wurde die Figur mit der Kettensäge herausgearbeitet. Präsent und rätselhaft zugleich.

Die „Stühle“ von Hussein  Ahmad aus Waldsee sind unkonventionelle, schwungvolle Sitzgelegenheiten. Wie Throne, die er aus Obstbaumhölzern und Ästen dekorativ zusammen gebaut hat.

„Eintauchen“ ist eine Holzskulptur von Stephan Müller. Die eleganten Beine sind aus Platane gearbeitet und haben ihren Platz auf dem alten Nussbaumstumpf gefunden.

„Eine Palette Schafe“ von Guntram Prochaska steht mitten auf der Wiese. In leuchtendem Ultramarinblau. Schon von Weitem sichtbar. Schwungvoll hat sie der Holzsägekomponist aus Grötzingen mit der Kettensäge aus Akazienholz gesägt, um ihnen dann abschließend wieder den Originalpelz anzulegen.

„Kleine Landschaft 3“ von Susanne Wadle aus Landau erzählt als „work in progress“ eine fantastische Geschichte mit zahlreichen Foto cut outs, die sie auf Siebdruckplatten kaschiert und zu großflächigen Bildkompositionen zusammen stellt.

„Satyr mit Elwetrittsche“ von Monika Kirks aus Landau sitzt behäbig auf seinem Sockel. Virtuos aus gelbem Sandstein gehauen. Flankiert wird er von farbigen  Bannern, die weitere Skulpturen der Künstlerin zeigen. Ein schönes Ensemble aus Skulptur und Fotografie und eine Anregung für eigene gestalterische Ideen.

Der Skulpturengarten wird als Bürgerprojekt gefördert durch die LAG Pfälzer Wald plus e.V.

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