Trifels-Gymnasium Annweiler erhält Plakette „Nachhaltige Schule“

Das Ministerium für Bildung und die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz haben das Trifels-Gymnasium in Annweiler mit der Umweltplakette für nachhaltige Schulen ausgezeichnet. Gesucht waren Schulen aller Schularten, die sich um nachhaltiges Handeln und Umweltschutz verdient gemacht haben. Landrat Dietmar Seefeldt und der für Schulen zuständige Kreisbeigeordnete Ulrich Teichmann loben das Engagement der Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz.
Archivbild Trifelsgymnasium

Annweiler.Landau.28.7.2021/kv. „Wir freuen uns sehr, dass das Trifels-Gymnasium mit seinem Maßnahmen-Portfolio die Jury überzeugen konnte und die Plakette erhalten hat. Das Engagement ist vorbildlich. Beispielsweise hat die Schule in den Projekttagen verschiedene Bäume, Stauden und Sträucher gepflanzt. Ausgeführt wurde das Projekt von den Schülerinnen und Schülern sowie den Tutorinnen und Tutoren der MSS12“, betonen Landrat Dietmar Seefeldt und Schuldezernent Ulrich Teichmann.

Im Trifels-Gymnasium gibt es weiterhin schon seit geraumer Zeit eine Zufahrtsbeschränkung zum Schulgelände in Form einer Schranke, einen Fahrradkeller und einen Schulgarten. Außerdem stellt die Schule einen Wasserspender zur Verfügung, vom Förderverein gespendete Trinkflaschen können so immer wieder kostenlos befüllt werden. Seit Neuestem besitzt die Schule
ein Elektroauto.

Insgesamt 22 Schulen haben in diesem Jahr die Plakette erhalten. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Realschule plus im Staufer-Schulzentrum Annweiler mit der Plakette „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet. Auf der Grundlage eines Punktekataloges war es möglich, sich für die Auszeichnung zu bewerben.

Hintergrund
Die Auszeichnung soll Schulen, die sich im besonderen Maße für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, belohnen und eine Motivation darstellen, um sich mit dem wichtigen Thema der Nachhaltigkeit an seiner Schule zu beschäftigen. Dabei steht im Besonderen das gemeinsame Engagement der Schülerinnen und Schüler und der gesamten Schulgemeinschaft im Fokus. Die Umweltplakette für nachhaltige Schulen können die Schulen durch verschiedene Kriterien anhand eines Punktekatalogs erhalten. Zusätzlich kann ein Sonderpreis an Schulen vergeben werden, die sich durch Ideen und Gestaltung des Themengebiet Nachhaltigkeit und Umweltbildung besonders engagieren.
Die Auszeichnung erfolgte auf Vorschlag einer Jury, die sich aus den Mitgliedern des Gemeinschaftsprojekts „Schule. Nachhaltig. Gestalten“ der Landesschülervertretung und des Bildungsministeriums zusammensetzt.

Markwardanlage. Biodiversität der Wiesen fördern

Die  Grünflächen  der  Markward-Parkanlage  Annweiler  sollen  nach  dem Bestreben  engagierter  Bürgerinnen  und  Bürger  der  Stadt  zu  einer  guten  Mischung  aus Kurzschnitt-Rasen und biologisch aktiver Magerwiese aufgewertet werden
Bild: wh

Annweiler.28.7.2021/Michael Schindler. Eine zehnköpfige Gruppe Freiwilliger vom Verein Zukunft Annweiler traf sich am Dienstagabend in der Markwardanlage Annweiler zum „häufeln“ von Wiesenschnitt. Getreu dem Motto des Vereins Zukunft Annweiler Wir fragen nicht, was kann die Stadt für uns tun – sondern wir fragen uns, was können wir für die Stadt tun, rief Vereinsvorsitzendere Walter Herzog zu dieser Spontanaktion auf. Damit sollte der Bauhof bei seiner diesjährigen Mäharbeit in der Markwardanlage unterstützt werden. Denn besonders das arbeitsintensive Rechen des Mähgutes ist bei dem aktuellen personalen Engpass vom Bauhof nur schwer zu leisten. Vorausgegangen war ein koordinierendes Gespräch mit dem Leiter des Bauhofs, Timo Eckerle.

Was aber ist den Stadtaktiven so besonders wichtig an dieser Arbeit? Die Erklärung lieferte so nebenher, während sie selbst kräftig rechte und heugabelte, Stadträtin Dagmar Lange, promovierte Biologin an der Universität Koblenz-Landau: Eine Wiese, die nicht gemulcht, d. h. der die im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe entzogen werden, entwickle eine enorme Artenvielfalt an Flora und Fauna. Diese übertreffe die Qualität eines Kurzschnittrasens bei weitem. Es bilde sich über die Jahre eine ökologisch wertvolle Magerwiese aus, die nicht nur bunt und lebhaft aussehe, sondern auch sehr gut dufte. Das biologische Gleichgewicht darin werde stabil.

Gästeehrung im Trifelsland

Bild: Im Rathaussaal der Stadt Annweiler wurden am 27. Juli Gabriele und Karl-Heinz Müller für ihre langjährige Treue zur Urlaubsregion Trifelsland geehrt.

Annweiler. 28.7.2021/bft. Das Ehepaar aus Möckmühl verbrachte bereits zum 10. Mal seinen Urlaub im Trifelsland. Die Ehrung führte Dorothee Kennedy, zertifizierte Gästeführerin der Urlaubsregion Trifelsland, durch. In der Ferienwohnung der Familie Meyerhöfer in Eußerthal fühlen sich die beiden Gäste sehr wohl und wie zu Hause.

Als kleines Dankeschön für ihre langjährige Treue und Verbundenheit erhielt das Ehepaar ein Präsent der Urlaubsregion Trifelsland sowie die bronzene Ehrennadel der Südlichen Weinstraße.

Wo die Elwetritsche ihr Nest hat

Es gibt wohl kaum ein zweites Wesen, um das sich so viele Geschichten, Erzählungen und Mythen ranken wie um das Pfälzer Wappentier. Richtig – die Elwetritsche. Scheu und schlau, so dass kaum jemand weiß, wie sie aussieht, obschon jedes Kind auf dem Dorf von klein auf lernt, wie sie zu fangen ist, mit Sack und Kerze und so. Dabei ist das alles kein Hexenwerk. Bei Waldemar Schimmel in Annweiler scharen sich die possierlichen Tierchen rund um sein Haus in Annweiler.
Bild: Waldemar Schimmel mit einer Auswahl seiner Elwetritsche-Kreationen. Foto: cmc-hi

Annweiler.25.7.2021/Robert Wilhelm/suewpress. Und wie es sich für eine echte Tritsche gehört, sieht keine aus wie die andere. Der kupferne Genpool ist da sehr experimentierfreudig. Und wer es versteht, für eine Tritsche oder ein anderes Objekt aus der Fabelwelt des Künstlers artgerecht zu sorgen, kann es sogar käuflich erwerben.

Bei Motivwahl flexibel
Denn Schimmel ist nicht nur auf Tritschen spezialisiert, sondern in seinen Motiven völlig frei. Welches Stück den sehr agilen Mann auch anlacht, der in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feiert, das nimmt er unter seine kreative Fittiche. Ein Gedankenblitz, eine Eingebung oder eine spontane Idee und schon geht’s los.

Sauerstoff, Lötdraht und Schweißgerät. Das Material? Kupfer. Ergebnis. Pfiffiger geht es kaum. Jedes Stück ein Unikat aus Kupferblech, Reste von der Baustelle. Womit jeder Schrotthändler sein Geld verdient, wird in den Händen von Schimmel zum Kunstobjekt.

Aus allem kann Schimmel etwas machen

Da entsteht aus alten Plattenstücken gleich eine ganze Armada, die auf dem Gartenhäuschen in See sticht, aus alten kupfernen Badöfen erschafft Schimmel ein kauziges Ehepaar oder aus einem alten Wurstkessel – passender Weise – eine Wutz. Grandios und eine Zierde für jedes Haus und jeden Garten. Die Motivfindung ist absolut spontan. „Da hatte ich das Buch von Wilhelm Busch in der Hand“, erzählt er. Wenige Tage später recken Max und Moritz ihre Kupfernase in die Annweilerer Luft. Oder. Kinder aus der Nachbarschaft wollten eine Maus von der Sendung mit der Maus. Gesagt getan. Strahlende Kinderaugen.

Bahn gebrochen hat sich die künstlerische Ader des gelernten Heizungsbauers und Sanitärfachmannes vor etwa 40 Jahren. Einfach so, berichtet Schimmel. Von seinen Baustellen nahm er die Kupferreste mit in seinen eigenen Betrieb in Kaiserslautern und lagerte sie dort. Und irgendwann hat es dann beim Betrachten Klick gemacht, erzählt er im Gespräch.

Verkaufen, um Platz für Neues zu schaffen
Hunderte von Objekten sind in all den Jahren entstanden. Einige davon hat er verkauft – auf Kunsthandwerkermärkten, Ausstellungen und Museen in der Region. Aber nicht des Geldes wegen, betont Schimmel. „Damit Platz für Neues ist.“

Platz war auch in seinem alten Haus in der Altenstraße, wo seine Frau Eleonore Hertweck fast 20 Jahre lang eine kleine Kunstgalerie im Nebenerwerb führte. Und obwohl sie die Galerie schon vor fünf Jahren aufgegeben hat, rufen noch immer Leute an und fragen nach den Objekten ihres Mannes, die neben Gemälden den Ausstellungsraum schmückten. Gerade dieser Tage wieder, erzählt die weitgereiste Frau, die an der Uni Landau arbeitet und die Organisation hinter dem Kupferkünstler in Händen hält.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von suewpress.de

Kontakt
Zwar arbeitet und erschafft Schimmel in der Regel sehr intuitiv, aber als gelernter und bodenständiger Handwerker hat er kein Problem damit, auch konkrete Auftragsarbeiten anzunehmen.
Interessenten sind nach Vereinbarung willkommen in der Gorgonzola-Straße 3, 76855 Annweiler.Telefon 06346/1324, E-Mail: eleonore.hertweck@web.de

Annweiler-West. Sperrung B48.
2. Bauabschnitt beginnt. Kreisverkehr wieder frei ab 24. Juli.

Am kommenden Samstag, 24. Juli, beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt zur Fahrbahnerneuerung auf der B48 bei Annweiler. Die Bauzeit wird mit dreieinhalb Wochen angegeben. Der Kreisverkehr (1. Bauabschnitt) wird gleichzeitig für den Verkehr freigegeben, teilt der Landesbetrieb Mobilität Speyer (LBM) mit.
Bilder: cmc-hi

Annweiler.19.7.2021/lbm/rw/hi. Der 2. Bauabschnitt beinhaltet das Stück südlich des Kreisverkehrs an der Anschlussstelle Annweiler-West bis an die Zufahrt zur K 2 (Altenstraße). Der Streckenabschnitt wird für die Arbeiten voll gesperrt.

Sperrungen und Umleitung
Im 2. Bauabschnitt wird die Zufahrt von der B 48 auf die B 10 in Fahrtrichtung Landau und die Abfahrt von der B 10 auf die B48 von Pirmasens kommend gesperrt. Weiterhin ist eine Zufahrt von der B 48 auf die K 2 (Altenstraße) sowie in Gegenrichtung von der K 2 auf die B 48 in
Annweiler nicht möglich.

Kein Lkw-Begegnungsverkehr
Es erfolgt eine Umleitung über Wernersberg im Zuge der K 65 und K 1 und über Lug im Zuge der L 495 und K 65. Die LKW-Umleitung erfolgt so, dass LKW-Begegnungsverkehr in den Ortsdurchfahrten vermieden wird.

Genau dieses Szenario sorgte für großen Unmut in Wernersberg beim 1. Bauabschnitt. So kam der Umleitungsverkehr an engen Stellen in Wernersberg immer wieder komplett zum Erliegen, weil sich begegnende Lastwagen nicht aneinander vorbeikamen. Der LBM reagierte schließlich unter dem großen Druck und änderte die Umleitungsstrecke. (suewpress.de berichtete).

Der Verkehr von der B48 aus Richtung Bad Bergzabern wird ab
der Kaiserbacher Mühle in Richtung Landau im Zuge der L509 auf die A65
umgeleitet, so der LBM.

Gymnasium Edenkoben.
Förderverein spendet Boulderblock

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Edenkoben haben künftig eine neue Beschäftigungsmöglichkeit in ihren Pausen und im Nachmittagsprogramm: Ein Boulderblock auf dem Schulhof sorgt ab sofort für aktive Momente auf dem Schulhof. Der Förderverein des Gymnasiums Edenkoben hat aus eigenen Mitteln einen passgenauen Boulderblock anfertigen lassen. Schulleiter Philipp Jähne und Landrat Dietmar Seefeldt haben den Kletterblock im Beisein der Schülervertretung und des Schulelternbeirats nun offiziell von der Vorsitzenden des Fördervereins, Tanja Knittel, in Empfang genommen.
Bild: Der neue Boulderblock erfreut sich hoher Beliebtheit. Bei der Übergabe waren dabei Florian Trattnig (Fachbereich Sport), Michael Schacht (stellv. schulleiter), Christine Riethmüller (Fachbereich
Sport), Margit Eichmann (Vorsitzende Schulelternbeirat), Tanja Knittel (Vorsitzende Förderverein), 
Chelsea Dörrzapf (Schülervertretung), Philipp Jähne (Schulleiter), Landrat Dietmar Seefeldt, Christian Job (VR Bank Südpfalz) und auf dem Boulderblock sitzend: Andreas Klindtwort und Klaudia Osmolska von der Schülervertretung (v.l.n.r.).
Quelle: kv-SÜW

Edenkoben.16.7.2021/kv/hi. „Im Rahmen der Einrichtung der Ganztagsschule am Gymnasium Edenkoben wurde mit der hierfür üblichen Landesförderung von 75.000 Euro unter anderem der Schulhof neu gestaltet. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass die Landesförderung nicht für den sehr gewünschten maßgefertigten Boulderblock ausreichen wird“, erklärt Schulleiter Philipp Jähne.

Umso erfreuter ist die gesamte Schulgemeinschaft, dass es nun doch mit dem Wunsch nach einem Boulderblock geklappt hat. „Es ist schon sehr besonders, dass ein Förderverein solche Mittel bereitstellt. Ich freue mich sehr für die Schulgemeinschaft über diese neue aktive Beschäftigungsmöglichkeit, die nun im Rahmen der Pausenhofgestaltung realisiert werden konnte“, so Landrat Dietmar Seefeldt, der sich beeindruckt vom Engagement des Fördervereins zeigte.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Tanja Knittel, zeigte sich sehr erfreut, dass es dem Förderverein nicht zuletzt durch das große Engagement der gesamten Schulgemeinschaft möglich ist, den Wunsch nach einem Boulderblock zu realisieren

Maßgefertigt von Firma Manuel Stilb in Annweiler
Der Kletterblock wurde von der Firma Manuel Stilb aus Annweiler-Gräfenhausen gefertigt, die bereits die beliebte Kletterwand in der Turnhalle gebaut hat. Ergänzt wurde die Finanzierung durch eine Spende der Sparkasse Südpfalz und der VR Bank Südpfalz.

Die Annweiler Tafel zieht um.
Vom Hohenstaufensaal in die August-Bebel-Straße

Die Tafel in Annweiler war zunächst fünf Jahre lang als Außenstelle der Tafel Bad Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist sie als eingetragener gemeinnütziger Verein „Tafel Annweiler e.V.“ eigenständig. Nach einer Übergangszeit im Hohenstaufensaal wird die Tafel nun ab dem kommenden Mittwoch, 21. Juli, am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 mit der Ausgabe der Lebensmittel beginnen.
Bild: Zum letzten Mal im Hohenstaufensaal. Die Annweiler Tafel-Chefs. (v.l.n.r.) Hans-Peter Schmidt, Benjamin Seyfried, Wolfgang Engel.

Annweiler.13.7.2021/hps/hi. Als eine der wenigen Tafeln in Rheinland-Pfalz konnte die Annweiler Tafel e.V. durch die unkomplizierte Bereitstellung des Hohenstaufensaal durchgehend ein Angebot für die Bedürftigen im Trifelsland und in Hauenstein sicherstellen.

„Ich bin froh, dass wir mit den Räumlichkeiten des Hohenstaufensaals in diesen nicht einfachen Zeiten helfen konnten. Es war uns eine Selbstverständlichkeit, diese wichtige und nachhaltige Arbeit, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird, zu unterstützen“, so Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried.

Ab 21. Juli Ausgabe der Tafel in der August-Bebel-Straße
Die Tafel in Annweiler war von 2015 bis Ende 2020 als Außenstelle der Tafel Bad-Bergzabern tätig. Seit Ende 2020 ist die „Tafel Annweiler e.V.“ selbständig als ein eigetragener gemeinnütziger Verein. In der Corona-Situation war der Hohenstaufensaal kaum für Präsenzveranstaltungen belegt. Daher genehmigte Bürgermeister Seyfried die Nutzung für die wöchentliche Ausgabe der Tafel. Nachdem das Infektionsgeschehen weitgehend abgeklungen ist, nehmen die Veranstaltungstermine für den Hohenstaufensaal wieder zu. Daher musste sich die Annweiler Tafel nach einer anderen geeigneten Räumlichkeit umsehen.

Ab dem 21. Juli beginnt am neuen Standort in der August-Bebel-Straße 17 die Ausgabe der Lebensmittel.

Dazu die beiden Tafel-Vorsitzenden Hans-Peter Schmitt und Wolfgang Engel: „Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Annweiler. Mit der temporären Nutzung des Hohenstaufensaal hat uns Bürgermeister Seyfried eine große Unterstützung zu teil werden lassen. Nur so konnten wir unseren Kunden gerade während der Corona-Krise ein gleichbleibendes Angebot liefern. Wir freuen uns nun auf unseren neuen Ausgabeort beim Kaninchenzüchterverein P3. Der Verein hat uns freundlich aufgenommen“.

Galerie


Tour de Pamina 2021.
Deutsch-französische Radler-Tour

Am zweiten Juli-Wochenende war eine gemischte Gruppe mit deutschen und französischen Radlern in der Region unterwegs. Mit Stationen in der Südpfalz und im Elsass. In enger Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros, kommunalen Amtsträgern und Vereinen wurde den Radelnden ein Eindruck von der überwältigenden Vielfalt touristischer Attraktionen im PAMINA Gebiet vermittelt.
Bild: Auch ein Abstecher nach Annweiler stand auf dem Programm. Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried (Mitte mit Hut) hatte viel zu erzählen von der der Geschichte der historischen Altstadt unter der Burg Trifels. Aber auch die Pfalz Lamas von Rudolf Klotz waren ein Highlight.

Annweiler.14.7.2021/Michael Walter/hi. Seit 1997 findet die Tour de Pamina statt. Sie wurde in der Vergangenheit organisiert von der Touristikgemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz Vis-à-Vis.

Der gleichnamige grenzüberschreitende Rundradweg innerhalb des PAMINA-Rheinparks verbindet die drei Teilräume Südpfalz, Nordbaden und Nordelsass. Die Tour bietet viele Möglichkeiten die Landschaft und Orte in der Region zu entdecken. Zahlreiche Natur-, Kultur- und Kulinarik-Highlights entlang der Strecke laden zum Verweilen ein. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt durch den Viehstrich zwischen Kandel und Schaidt, sowie durch den märchenhaften Bienwald und entlang des Rheins mit seiner Auenlandschaft. Der Weg ist größtenteils beschildert und asphaltiert. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in fast allen Orten an der Strecke. Der Radweg ist aufgrund seines überwiegend flachen Verlaufs familienfreundlich.

Im Jahr 2017 war die zwanzigste und bisher letzte Tour de PAMINA unterwegs
Nach einer Zeit der Veränderung und nach den Corona-bedingten Unsicherheiten hat der PAMINA Rheinpark Guide, Michael Walter, in diesem Jahr den Staffelstab aufgenommen, um die Tour mit einem veränderten Konzept weiterzuführen.

Anstelle von meist 120 Radlern, die sonst in einem großen Bogen durch die PAMINA Region gefahren sind, war die Tour in diesem Jahr in einer deutlich kleineren Gruppe von rund 20 Teilnehmenden unterwegs. Ausgangspunkt war die Stadt Landau. Von da aus wurden Ziele in den angrenzenden Regionen angesteuert.

Ziel der Veranstaltung war nicht nur die sportliche Betätigung und die Pflege grenzüberschreitender sozialer Kontakte, sondern auch das Entdecken der vielfältigen touristischen Angebote der Region.

Startpunkt Landau
In diesem Jahr war die Tour in der Pfalz im Parkhotel Landau zu Gast und ist am Freitag in Richtung Frankreich nach Weißenburg gefahren, am Samstag war ein Abstecher nach Baden vorgesehen und am Sonntag ging es zum Abschluss in den Pfälzer Wald.

Der Abstecher nach Baden musste wegen des hohen Wasserstands des Rheins ausfallen. Da die Fähre bei Leimersheim nicht fahren konnte, wäre die Gruppe nicht zurück über den Rhein gekommen. Es blieb nichts anderes übrig als weiter die Pfälzische Seite zu genießen.

Wiedersehensfreude
Manche Teilnehmer waren schon bereits früher das eine oder andere Mal mit dabei gewesen. Und so gab es auch Wiedersehensfreude. Alle genossen das gemeinsame Radfahren an der frischen Luft und den Austausch untereinander nach einer langen Periode strenger Hygienevorschriften.

An den Etappenzielen wurden die Teilnehmenden der Tour von Vertretern der Städte und Gemeinden, von Tourismusverantwortlichen und von örtlichen Vereinen empfangen.

Und im nächsten Jahr?
2022 wird die Tour de PAMINA von Baden aus starten und im darauf folgenden Jahr vom Elsass. So wird auch mit dem Konzept der Sternfahrten in Zukunft der gesamte PAMINA Raum abgedeckt. Und, falls es die Rahmenbedingungen zulassen, auch wieder mit einer etwas größeren Teilnehmerzahl.

Information: Eurodistrikt Pamina
Die in den 1990er Jahren entstandene Kooperation bezog sich anfangs vor allem auf den touristischen und raumplanerischen Bereich. Es sollten Synergieeffekte genutzt werden. 2003 wurde auf Basis des Karlsruher Übereinkommens ein grenzüberschreitender örtlicher Zweckverband gegründet.

Aufgaben sind heute eine gemeinsame Raumentwicklung nach den Leitzielen des Eurodistrikt, die Informationsvermittlung und Beratung bezüglich grenzüberschreitender Fragen, die Vorbereitung und Betreuung grenzüberschreitender Projektesowie die Verwaltung europäischer Fördermittel. Mitglieder ür die Südpfalz sind LKr. SÜW, LKr. Germerseim, LKr. Südwestfpalz, Landau, Germersheim.
Für das Nordelsass sind unter anderem Haguenau und Wissembourg Mitglieder.

TrifelsErlebnisWeg offiziell eröffnet.
Trifelsland profiliert sich mit neuen touristischen Angeboten

Im Beisein von Verkehrsministerin Schmitt und Landrat Seefeldt wurde am 9. Juli der „TrifelsErlebnisWeg“ durch die Keschdeprinzessin Leonie I. offiziell eröffnet. Der Weg ist Teil der Weiterentwicklung touristischer Angebote rund um den Trifels.
V.l.n.r.: Iris Grötsch (Gästeführerin), VG-Bürgermeister Christian Burkhart, Verkehrsministerin Daniela Schmitt, Kastanienprinzessin Leonie I., SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt, Armin Klein (Gästeführer) Foto: bft

Annweiler.10.7.2021/bft/mwvlw. Der „TrifelsErlebnisWeg“ verbindet die Stadt Annweiler und die Burg Trifels und prägt das Landschaftsbild ebenso wie die Geschichte der Region. Wo Mönche als Hüter der Reichskleinodien einst den Weg hinauf zur Burg gingen, sind entlang des 3,6 km langen Wanderweges 18 digitale und reale Erlebnisstationen errichtet worden.

Mit Augmented-Reality-Animationen sowie Video- und Audio-Elementen werden Geschichten rund um Annweiler und den Trifels lebendig und zeitgemäß inszeniert.

Mit der neuen SÜW-Erlebnis App nimmt der TrifelsErlebnisWeg Kinder wie auch Erwachsene spielerisch mit auf eine Zeitreise ins mittelalterliche Trifelsland.

„Hier werden regionale Geschichten und Geschichte modern präsentiert und machen Lust auf die ganze Region. Durch den spielerischen Ansatz wird der Wanderweg auch für Familien zu einem idealen Ziel. Mit dem TrifelsErlebnisWeg wird die Tourismusstrategie 2025 vorbildlich umgesetzt“, lobte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Bei der inhaltlichen Gestaltung des Wegs und der Stationen habe sich die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GdKE)intensiv in das Projekt eingebracht. Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner bei der Umsetzung sei das Forstamt Annweiler mit seinem Leiter Gregor Seitz gewesen, erklärte Christina Abele vom Annweiler Büro für Tourismus.

Hintergrund
Der TrifelsErlebnisWeg ist Teil des Projekts „Tourismus mit Profil – Trifels-Erlebnis-Land“, das mit 128.000 Euro im Rahmen des Entwicklungsprogramm EULLE unter Beteiligung des Landes und der EU gefördert wurde.

Ziel des Projektes Trifels-Erlebnis-Land ist es, den Trifels als gemeinsames identitätsstiftendes Alleinstellungsmerkmal für die Verbandsgemeine Annweiler in den Mittelpunkt zu stellen. Das bestehende touristische Angebot soll auf dieses Thema abgestimmt und erlebbar gemacht werden. Dabei werden die Maßnahmen mit überregionalen Projekten verknüpft.

Weitere Projektbausteine sind die ausgewiesenen Trifelsblicke, Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität, die Einbindung der Menschen vor Ort und die Verwendung regionaler Produkte, z.B. beim Vesperpakte für Naturfreunde und Genießer. Außerdem gehören verschiedene Marketingaktivitäten in das Maßnahmenpaket.

Weitere Informationen hier.

PWV Annweiler wieder aktiv.
Erste Fahrradtour und Wanderung mit großer Teilnahme

Nach monatelangen Corona-Beschränkungen ist der PWV Annweiler wieder mit vielfältigen Programm gestartet. Die eBike Überraschungstour am vergangenen Samstag und eine Kurzwanderung zur Madenburg waren im der Auftakt.
Bild: Nach etlichen Monaten endlich wieder gemeinsam wandern. Foto: PWV Annweiler

Annweiler.8.7.2021/PWV/hi. Das derzeit abklingende Corona Infektionsgeschehen lässt aufatmen. In Begleitung von zahlreichen Teilnehmern starteten die PWV-Guides, Klaudia Öniz und Armin Pitz, am 3. Juli eine schöne und abwechslungsreiche e-Bike Überraschungstour durch die Weinberge.

Auch eine erste PWV-Kurzwanderung in diesem Jahr konnte wieder unternommen werden. Mit den Wanderführerinnen Gisela Krämer und Christel Schuhmacher ging es vom Windhof zur Madenburg. Bei traumhaftem Wetter erlebten die 20 Teilnehmer einen wunderschönen Wandertag. Und die fantastische Aussicht von der Madenburg. Man war endlich mal wieder zusammen und tauschte sich aus über Gott und die Welt. 

Die kommenden Veranstaltungen sind schon vorbereitet. Das Jahresprogramm liegt an den üblichen Stellen im Stadtgebiet bereit und ist auch im Schaukasten am Rathausplatz einsehbar. 

Das gesamte Team des Pfälzerwald-Vereins freut sich über eine rege Teilnahme und wünscht eine gute Zeit.

eBike Überraschungstour am 3. Juli durch die Weinberge mit den Guides Klaudia Öniz und Armin Pitz.
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