Impfzentrum Landau/SÜW.
Digitaler Corona-Impfnachweis bei Neuimpfungen ab sofort möglich.
Bereits geimpfte Personen bekommen QR-Code zugesandt

EU-weit gültig, ohne Papierkram und einfach zu handhaben: Auch in der Stadt Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße geht jetzt der digitale Impfnachweis an den Start. Ab sofort erhalten alle Personen, die im Impfzentrum Landau/SÜW geimpft werden, am Check-Out-Schalter ein sogenanntes EU-Covid-Impfzertifikat mit QR-Code, das sie anschließend mit dem Smartphone einscannen können.
Bild: Digitaler Impfnachweis mit QR-Code. Quelle: Stadt Landau

SÜW/Landau.17.6.2021/LD/KV/hi. „Die Einführung des digitalen Impfnachweises ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den Zugang zu mehr Freiheiten noch weiter zu vereinfachen“, betonen Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt. Ganz besonders jetzt in der bevorstehenden Urlaubszeit in den Sommermonaten könne ein digitaler Nachweis das Reisen innerhalb der EU komfortabler gestalten. 

Beim digitalen Impfnachweis handelt es sich um ein zusätzliches Angebot. Das offizielle ärztliche Dokument ist nach wie vor der gelbe Impfausweis, der, genau wie das weiße Einlegeblatt, als Nachweis über eine (Corona-)Schutzimpfung anerkannt bleibt.

„Alle Personen, die im Impfzentrum Landau/SÜW bereits ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, bekommen ihren Impfnachweis mit QR-Code automatisiert per E-Mail und per Post vom Land zugesandt“, erklären die beiden Impfkoordinatoren Stefan Krauch und Bastian Dietrich. Der Versand solle den Angaben aus Mainz zufolge in spätestens zwei Wochen starten.

Ein entsprechender Impfnachweis mit QR-Code ist alternativ auch in den örtlichen Apotheken erhältlich.

Eingescannt wird der QR-Code mit der vom Bund beziehungsweise vom RKI zur Verfügung gestellten Corona-Warn-App oder der CovPass-App. Weitere Informationen zum digitalen Impfnachweise finden sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums oder beim RKI.

Corona. Die häufigsten Symptome

Die Statista-Grafik zeigt den Anteil der Symptome bei Corona-Infektionen, die in Deutschland an das RKI gemeldet wurden.  Grafik: statista. Quelle: RKI

Annweiler.16.6.2021/statista/hi. Zurzeit sinken die Corona-Infektionszahlen in Deutschland, doch die neue, aus Indien stammende Delta-Variante, die zurzeit in Großbritannien stark grassiert, alarmiert die Wissenschaft bereits wieder.

„Für noch nicht Geimpfte heißt es daher weiterhin, bei Erkältungssymptomen besonders aufmerksam zu sein“, kommentiert Frauke Suhr von statista in Hamburg.

Das häufigste Symptom einer COVID-19-Erkrankung ist Husten, so die aktuelle Angabe des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dies zeigte sich bisher bei 42 Prozent der an das RKI übermittelten Fälle. Weitere typische Symptome, oft auch in Kombination, sind Schnupfen (31 Prozent), Fieber (26 Prozent) und Halsschmerzen (22 Prozent), wie die Statista-Grafik zeigt.

19 Prozent der Erkrankten klagten über einen Geruchs- oder Geschmacksverlust in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion. Eine Lungenentzündung erlitten dagegen nur ein Prozent.

Einen verlässlichen Nachweis über eine Infektion mit dem SARS-Cov-II-Erreger bieten nur die Corona-Tests. Häufige Fragen zum Coronavirus beantwortet das RKI auf seiner Internetseite.

Corona Update SÜW/Landau: Inzidenz und 7Tages-R-Wert.
Die 3. Welle klingt aus.
Weitere Lockerungen ab dem 18. Juni

Diese Corona-Lage hatten wir schon mal. Vergangenes Jahr, von Mitte April bis Anfang Oktober 2020.
Die vom Gesundheitsamt Landau gemeldeten täglichen Fallzahlen zeigen, dass der regionale 7Tages-R-Wert seit dem 2. Mai kontinuierlich unter 1 liegt.
Infolge dessen ist die regionale Inzidenz SÜW/Landau vom Höchstwert 163,3 am 30. April unter geringen Schwankungen stetig gesunken. Auf zuletzt 5,1 am 11. Juni. 
Quelle: KV SÜW. Grafik: cmc-hi

Annweiler/RLP.11.6.2021/hi. Die Neuinfektionen gehen auch in der Südpfalz weiter zurück. Wie die vom Gesundheitsamt in Landau werktäglich veröffentlichen Fallzahlen zeigen, sinken die Inzidenzen deutlich. Die Entwicklung im Kreis und in der Stadt geht in Richtung Inzidenz Null. Auch der regionale 7Tages-R-Wert (R7,t) liegt seit dem 30. April in SÜW/Landau kontinuierlich unter dem kritischen Wert 1.

Insoweit entspricht der regionale Infektionsverlauf im Kreis SÜW und der Stadt Landau im großen und ganzen den vom RKI veröffentlichten Sieben-Tages-R-Wert für Deutschland. Das zeigt der Vergleich in der untenstehenden Grafik.

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, sagt dazu: „Dass die Inzidenzen so deutlich sinken und weitere Öffnungsschritte möglich machen, ist insbesondere der Disziplin und dem Verantwortungsbewusstsein der Menschen zu verdanken, die die notwendigen und sehr belastenden Einschränkungen mittragen und damit den Erfolg der Maßnahmen ermöglichen.

Es kommt aber weiter darauf an, nicht leichtsinnig zu werden, um das Erreichte nicht zu gefährden.

Weitere Lockerungen möglich
Wie die Landesregierung in dieser Woche mitteilte, treten weitere Lockerungen ab dem 18. Juni in Kraft. Etwa bei privaten Veranstaltungen sowie in den Bereichen Sport und Kultur.

Die Stadt Landau gibt hier  einen Überblick über die wichtigsten Regeln, die aktuell gelten.

Omnibus-Touristik noch ausgebremst
CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf begrüßt die weiteren Öffnungsschritte, die allerdings nicht weit genug gingen. Er könne die zögerliche Haltung der Landesregierung im Hinblick auf Öffnungsperspektiven für Reisebusunternehmen in RLP nicht nachvollziehen: „Warum bei uns nicht möglich sein soll, was bereits in zwölf anderen Bundesländern umgesetzt wird, erschließt sich mir nicht. In unseren direkten Nachbarländern wird Omnibustouristik bereits wieder angeboten“.

Ganz abgesehen von der Benachteiligung der hiesigen Busunternehmen und der negativen Auswirkungen auf die Beherbergungsbetriebe führe das zu der absurden Situation, „dass Busreisen an der Landesgrenze enden und zum Teil durch den ÖPNV fortgesetzt werden müssen“, so Baldauf.

Hier müsse die Landesregierung schnell eine praktikable und an die Praxis in anderen Bundesländern angepasste Regelung schaffen.

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?
Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden.
Das hat diverse Gründe:
Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land.
Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen.
Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen.
Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt. Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen.
Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen.

braune Line: Der vom RKI veröffentlichte Durchschnittswert für Deutschland
grüne Linie: Die aus den regionalen Fallzahlen abgeleitete Entwicklung des 7Tages-R-Werts für SÜW/Landau.

Die regionale Datenquelle
Die Berechnungen zu den Grafiken in diesem Beitrag stützen sich auf die täglichen Fallzahlen des Gesundheitsamts Landau. Grundlage dafür sind die Veränderungen zum Vortag. Im Ergebnis kann es zu geringen Abweichungen gegenüber den vom Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz offiziell veröffentlichen Inzidenzwerten kommen.

Die Abweichungen liegen in der Berechnungsgrundlage begründet. Das LUA (Landesuntersuchungsamt), das die 7Tage-Insidenz ermittelt, stützt die Berechnung auf das Meldedatum. Das Meldedatum ist definiert als der Zeitpunkt, zu dem das Gesundheitsamt Kenntnis von einem Infektionsfall erhält und diesen im elektronischen Übermittlungssystem anlegt.

Dieses Datum ist klar von dem Übermittlungsdatum an das LUA, also der Tag an welchem das LUA von den Fällen erfährt, zu trennen.

Regionale Corona Fallzahlen. Warum es Differenzen zu den amtlichen Zahlen des Landes gibt
Zunächst gibt es Fälle, welche an das LUA übermittelt werden mit einem Meldedatum, das länger als sieben Tage zurück liegt. Dies kann unter anderem Aufgrund von andauernden Ermittlungen oder Zuständigkeit und Weitergabe an andere Gesundheitsämter vorkommen. Qualitätsprüfungen und Datenbereinigungen führen demnach dazu, dass Fälle erst später an das LUA übermittelt werden und die Kenntnisnahme und Erfassung soweit zurück liegt, dass sie zum Zeitpunkt der Übermittlung an das LUA länger als sieben Tage vergangen ist.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Datensätze der Infizierten zu unterschiedlichen Zeiten betrachtet werden.

Während das Gesundheitsamt die aktuellen Zahlen gegen 11 Uhr betrachtet, richtet sich das LUA nach den übermittelten Daten um 14 Uhr. Auch in dieser Zeit können weitere Fälle übermittelt werden, die in Erfassung um 11 Uhr noch nicht berücksichtigt wurden.

Jedoch kann es auch umgekehrt sein, dass Fälle durch das Gesundheitsamt bereits erfasst wurden und in der Fallzahlenmeldung erscheinen, aber erst später an das LUA übermittelt werden und somit aus deren Berechnung herausfallen.



Corona-Update.
Infektionsgeschehen in SÜW/Landau ebbt ab.
Luca-App im Einsatz

Die Fallzahlen sinken auch in der Region SÜW/Landau. Inzwischen liegen die vom Landauer Gesundheitsamt gemeldeten Daten statistisch auf einer Kurve, die zeigt, dass die Infektionsschutzmaßnahmen gegriffen haben. Die Neu-Infektionen gehen zurück und liegen inzwischen deutlich unter der berechneten Modell-Kurve der 3. Welle. Die gemeldeten rückläufigen Inzidenzen spiegeln sich im Verlauf des Infektionsstatus wider. Seit 20. Mai ist in SÜW/Landau kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Grafik: cmc-hi. Quelle: Gesundheitsamt LD

Annweiler/SÜW. 6.6.2021/hi. Die über den täglichen Bildschirm gemeldeten RKI-Zahlen zur Corona-Entwicklung in Deutschland sind punktuelle Tages-Zahlen. Sie zeigen nicht die zeitliche Entwicklung des Infektionsgeschehens. Und es sind deutschlandweite Durchschnittszahlen, die regional deutlich unterschiedlich aussehen können.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 zeichnen wir die täglich gemeldeten Fallzahlen des Gesundheitsamts Landau auf. Die regionale mathematisch-statische Auswertung für SÜW/Landau auf der Basis des epidemiologischen SIR-Modells veranschaulicht die Infektions-Entwicklung und vermittelt eine Sicht auf den Zusammenhang, in dem die täglich gemeldeten Fallzahlen stehen.

Dass der exponentielle Anstieg der 3. Welle seit dem 24./25. April gebrochen wurde, ist in der obigen Grafik deutlich erkennbar. Die Bundesnotbremse hat gewirkt. Massenhaften Testungen verringern die akute Ansteckungsgefahr. Und auch die Impfkampagne hat einen messbaren Dämpfungseffekt.

Mit weniger Neu-Infektionen müssen auch weniger Kontaktketten verfolgt und unterbrochen werden. Und jetzt ist auch noch die digitale Kontaktnachverfolgung mit der Luca-App verfügbar.

Die Luca-App zur digitalen Kontakterfassung
Die Luca-App ist für die Kontakterfassung während der Corona-Pandemie konzipiert. Statt eines Zettels mit Kontaktdaten und Dauer des Aufenthalts auszufüllen, kann künftig die Luca-App genutzt werden. Das ist eine Erleichterung insbesondere für Gastronomiebetriebe, Veranstaltungsstätten, Geschäfte oder Sportveranstaltungen.

Seite Mitte April wurde in Landau und im Kreis SÜW die Einführung vorbereitet. Durch die Luca-App können Infektionsketten noch schneller und effizienter durchbrochen werden. (Quelle: Stadt Landau)

Die Luca-App ist für die Kontakterfassung während der Corona-Pandemie konzipiert. Statt eines Zettels mit Kontaktdaten und Dauer des Aufenthalts auszufüllen, kann künftig die Luca-App genutzt werden. Das ist eine Erleichterung insbesondere für Gastronomiebetriebe, Veranstaltungsstätten, Geschäfte oder Sportveranstaltungen.

Vorbereitung zur Einführung der Luca-App steht in Landau/SÜW seit Mitte April
Über sechs Wochen sind seither vergangen, bis in RLP die landesweiten technischen Voraussetzungen zur IT-Vernetzung der Gesundheitsämter geschaffen waren. Ab vergangenem Mittwoch, 2. Juni, ist jetzt auch die schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgen in Landau und SÜW möglich.

„Wir freuen uns, dass die App nun einsatzbereit ist. Für viele Menschen wird sie ein nützlicher Begleiter im Pandemie-Alltag sein und erlauben, ein Stück unbeschwerter zu leben. Die App beendet nicht die Pandemie und ersetzt keine Vorsichtsmaßnahmen, aber sie ist eine sinnvolle Ergänzung der Maßnahmen“, halten Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch fest.

Wenn nachträglich ein positiver Fall eines anderen Nutzers beziehungsweise einer anderen Nutzerin der App bekannt wird, kann das Gesundheitsamt auf die Daten der Kontaktpersonen der infizierten Person zugreifen. Die Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt kann dann nahezu ohne Zeitverzug beginnen. Infektionsketten werden noch schneller durchbrochen.

Das Gesundheitsamt Südliche Weinstraße ist selbst Nutzer der App, nicht Anbieter. Das Gesundheitsamt kann deswegen weder Unterstützung bei der Installation der App auf dem Smartphone geben noch für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Luca-App hier.

Weitere Lockerungen im Kreis SÜW.
Innengastronomie kann öffnen

Ab dem morgigen Mittwoch, 2. Juni 2021, treten im Landkreis SÜW weitere Lockerungen in Kraft. Dafür gibt es gleich zwei Gründe: So lag die 7-Tages-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Damit gelten ab morgen die Regeln für Kommunen mit einer Inzidenz von unter 50. Außerdem hat das Land RLP für Morgen die dritte Stufe des sogenannten Perspektivplans angekündigt. Landesweit sind noch weitergehende Lockerungen vorgesehen.

SÜW.1.6.2021/KV. Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Südliche Weinstraße sind zuletzt deutlich zurückgegangen. Am heutigen Dienstag gab es im ganzen Landkreis Südliche Weinstraße keine einzige Neuinfektion mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Die tagesaktuelle 7-Tages-Inzidenz für SÜW liegt laut Landesuntersuchungsamt bei 17,2.

Aktuell liegt die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die ab morgen gültig ist, noch nicht vor. Klar ist in jedem Fall, dass ab morgen die Innengastronomie an der Südlichen Weinstraße unter Auflagen wieder zulässig sein wird. Es gelten in der Innengastronomie die Pflicht zur Kontakterfassung, eine Vorausbuchungspflicht zur Steuerung des Zutritts und die Testpflicht.

Hotelbuchung. Übernachtung mit Frühstück.
Die Einschränkungen für Hotels werden weiter zurückgenommen, zum Beispiel wird das Frühstück in Hotels und vergleichbaren Einrichtungen entsprechend der Regelungen für die Gastronomie auch innen möglich sein.

Kultur und Sport im Freien
Die Laienkultur darf im Freien mit bis zu zehn Personen proben, zuzüglich einer anleitenden Person. Kontaktloser Sport ist ab morgen im Freien in Gruppen von bis zu 20 Personen zuzüglich eines Trainers oder einer Trainerin möglich. Drinnen sind es bis zu fünf Personen zuzüglich eines Trainers oder einer Trainerin.

Freibäder wieder offen
Aufgrund der aktuellen, sommerlichen Wetterlage für viele eine gute Nachricht: Ab morgen dürfen laut Ankündigung des Landes Rheinland-Pfalz auch die Freibäder wieder öffnen.

Corona. Finanzielle Hilfen für den Härtefall

Unternehmen, die in ihrer Existenz bedroht sind, und die von den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen nicht erfasst sind, können jetzt Anträge auf Härtefallhilfen von Bund und Ländern stellen. Darauf weist die Mittelstandsberatungs- und -betreuungsgesellschaft SÜW (MBB) hin.

SÜW.27.5.2021/KV/hi. Die MBB ist die die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Südliche Weinstraße.

Anträge auf Härtefallhilfe können alle Unternehmen stellen, die durch die Folgen der Corona-Pandemie absehbar in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und bei denen die bestehenden Hilfsangebote nicht oder nicht vollständig greifen.

Die Anträge müssen, wie die Überbrückungshilfe, über prüfende Dritte eingereicht werden. Erstattet werden Fixkosten mit einem Zuschuss (Billigkeitsleistung) zwischen 2.000 und 100.000 Euro. Das bedeutet, die Hilfen werden im Einzelfall gewährt; es besteht kein Rechtsanspruch.

Die Hilfen berücksichtigen die Monate November 2020 bis Juni 2021 und können in diesem Förderzeitraum für jeden Monat beantragt werden, in dem aufgrund einer Härtefallkonstellation keine Antragstellung für Überbrückungshilfe und/oder November- und Dezemberhilfe möglich ist oder war.

Nähere Informationen zu den Härtefallhilfen von Bund und Ländern sowie die Antragsvoraussetzungen hier

Corona Kontaktnachverfolgung. Stadt Landau und Kreis SÜW bereiten Einführung der luca-App vor

Die Nutzung der luca-App zur Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen wird künftig wohl eine der Voraussetzungen für weitere Lockerungen sein. Die flächendeckende Einführung wird in RLP zentral vom Land gesteuert und unterliegt dessen Vorgaben. Aktuell schafft das Gesundheitsamt Landau/SÜW die technischen Voraussetzungen dafür, um die App zur Kontaktnachverfolgung in Stadt und Kreis nutzen zu können.

Landau/SÜW. 13.4.2021/hi. Auch Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt wünschen sich eine schnelle Einführung der App zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten: „Wir möchten die Betriebe und Unternehmen in Landau und SÜW schon jetzt bitten, sich in ihren jeweiligen Bereichen über die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der luca-App zu informieren“, betonen Hirsch und Seefeldt.

Es sei klar, dass die Nutzung der App künftig wohl eine der Voraussetzungen für weitere Lockerungen sein werde. Die Stadt Landau und der Landkreis SÜW seien weiter bereit, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten, heißt es dazu aus den beiden Rathäusern. Neben Impfen und Testen zähle auch eine gute und schnelle Kontaktnachverfolgung im Ernstfall dazu. Durch die digitale Nachverfolgung von Kontakten mit der luca-App könnten Infektionsketten effizienter unterbrochen werden.

luca-Modellkommunen: Landau, VG Edenkoben und Ortsgemeinde Herxheim
Die Stadt Landau sowie im Landkreis SÜW die Verbandsgemeinde Edenkoben und die Ortsgemeinde Herxheim haben sich beim Land als Modellkommunen für weitere Lockerungen beworben. In ausgewählten Städten und Gemeinden mit niedriger Inzidenz soll es künftig möglich sein, durch schlüssige Test- und Nachverfolgungskonzepte weitere behutsame Öffnungsschritte zu erproben. Zu den Voraussetzungen gehört auch die Nutzung der luca-App.